L'élargissement
Vers un renforcement des relations entre l'Europe et les pays méditerranéens ? suivi d'un commentaire de Jean-Pierre Cling et Jacques Ould Aoudia
Bibliographic Data
| ID | 11977114 |
|---|---|
| Authors | Mohamed Hedi Bchir (corresponding author), Yvan Decreux, Michel Fouquin, Jean-Pierre Cling, Jean‐Pierre Cling (0000-0002-6706-6659), Jacques Ould Aoudia |
| Year | 2003 |
| Volume | 363 |
| Issue | 1 |
| Pages | 267-301 |
| Publication date | 2003-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2003.7337 |
| OpenAlex | W2079648481 |
| Language | FR |
Erweiterung: hin zu einer Intensivierung der Beziehungen zwischen Europa und den Mittelmeerländern? Die mittelfristige Auswirkung der Freihandelsabkommen (Assoziierungsabkommen) zwischen der Europäischen Union und den Mittelmeerländern wird vor dem Hintergrund der europäischen Erweiterung mittels eines berechenbaren allgemeinen Gleichgewichtsmodells untersucht, wozu drei Szenarien der Handelsliberalisierung herangezogen werden: zunächst werden die Effekte der Erweiterung getrennt simuliert; danach erfolgt eine Simulation der Effekte der Assoziierungsabkommen, bei denen zusätzlich zur Erweiterung zwei Varianten berücksichtigt werden, und zwar je nachdem, ob der Abbau der Zollschranken sich auf die Industrie bezieht oder auf die Landwirtschafts-und Ernährungssektoren ausgeweitet wird. Mit den Hypothesen des Modells würde sich die Erweiterung nicht nennenswert auf den Wohlstand der Mittelmeerländer auswirken. Dagegen wären die kommerziellen Effekte aufgrund der Ausweitung des Handels zwischen den neuen Mitgliedstaaten und den Mittelmeerländern, insbesondere der Türkei, erheblich. Die Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union würden die Austauschrelation der nordafrikanischen Länder verschlechtern. Dies ist auf die Asymmetrie dieser Abkommen zurückzuführen, da eine vollständige Liberalisierung von den nordafrikanischen Ländern mehr Konzessionen abverlangt als von Europa, das sich bereits geöffnet hat. Anders würden die Dinge im Falle der Türkei liegen, die bereits eine industrielle Zollunion mit der Europäischen Union eingegangen ist. Ferner würden sich die regionalen Beziehungen vertiefen, was zu Lasten des Handels mit der restlichen Welt ginge (Handelsumleitung). Im Falle einer vollständigen Liberalisierung würden die Zolleinnahmen der Mittelmeerländer erheblich zurückgehen, was möglicherweise Auswirkungen auf deren Haushaltsgleichgewicht hätte. Dieser Einkommensverlust ist in den Ländern, die diese Abkommen bereits umsetzen, noch nicht spürbar, da die mengenbedingten Gewinne in einer ersten Zeit die Verluste bei den Zolleinnahmen kompensieren; bei einem Rückgang der Zölle auf wäre er jedoch spürbar. Hätten die Abkommen auch eine Vertiefung der Zollunion zwischen Europa und der Türkei zur Folge, würde dies zu einer substanziellen Handelsliberalisierung zwischen der Türkei und Nordafrika und einem wesentlichen Anstieg des Handels zwischen beiden Regionen führen
Humanities · Political science · Economic Theory and Policy · Global Financial Crisis and Policies · Global trade and economics · Philosophy
| Citation velocity | historical |
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| Highly cited | No |