Approche multidimensionnelle de la valeur économique des loisirs de nature, suivi d'un commentaire de Dominique Ami et Olivier Chanel
Bibliographic Data
| ID | 11977246 |
|---|---|
| Authors | Bénédicte Rulleau (0000-0002-3659-5769, corresponding author), Jeoffrey Dehez (0000-0003-2604-8937), Patrick Point, Dominique Ami, Olivier Chanel (0000-0002-8221-7558) |
| Year | 2009 |
| Volume | 421 |
| Issue | 1 |
| Pages | 29-51 |
| Publication date | 2009-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2009.7735 |
| OpenAlex | W2057443266 |
| Language | FR |
| References cited | 2 |
Qualität ist ein entscheidendes Merkmal der Freizeiterfahrungen und somit der Nachfrage nach Freizeittätigkeiten. Bei der herkömmlichen Methoden der wirtschaftlichen Bewertung ist es jedoch noch schwer, den multidimensionalen Ansatz einzubeziehen. Aber auch die Methode der Mehrfachattribute (Choice Experiment), die als Alternative betrachtet wird, hat bestimmte Grenzen. Wir analysieren daher einen neuen Ansatz, die so genannte Mehrfachprogramm-Methode (MP). Diese Methode, die auf den Arbeiten von Lancaster (1966) und Hoehn (1991) sowie auf einem von Santos (1998) und Point et al. (2007) entwickelten Protokoll basiert, dient der Berechnung der Zahlungsbereitschaft der Wirtschaftsbeteiligten für die verschiedenen Attribute („ Programme“ genannt) einer Umweltpolitik, aber auch der Analyse der etwaigen Beziehungen zwischen letzteren. Das heißt, die MP trägt dem Umstand Rechnung, dass eine Verzerrung aufgrund der Einbeziehung auftreten kann. Zur Berechnung des Werts der Umweltpolitik wird bei der MP somit nicht auf das Verfahren der "unabhängigen Bewertung und Summierung“ (Independent Valuation and Summation) (Hoehn, 1991) zurückgegriffen, sondern es werden auch die Veränderungen aufgrund der Umsetzung der Politik insgesamt berücksichtigt (Hoehn und Loomis, 1993). Wir schlagen vor, die MP auf das Departement Gironde an der französischen Atlantikküste anzuwenden, wo Freizeittätigkeiten im Ozean, auf dem Sand und in den Wäldern möglich sind. Für jeden Raum wird ein Programm erstellt. Zur Modellierung der dichotomischen Antworten verwenden wir die Methode von Cameron und James (1987a), bei der davon ausgegangen wird, dass ein Befragter sich weigert, für eine Politik zu zahlen, wenn seine diesbezügliche Zahlungsbereitschaft über den Kosten liegt, zu denen sie vorgeschlagen wurde. Die einzelnen Ergebnisse zeigen, dass nur das Programm für den Wald nicht bewertet wird. Entgegen den Postulaten von Hoehn (1991) und Santos (1998) sind im Übrigen die Programme bei der Bewertung mehrheitlich voneinander unabhängig. Sie gemeinsam vorschlagen hat somit keinen zusätzlichen Gewinn im Hinblick auf das Wohlbefinden zur Folge
Humanities · Physics · Political science · Economic and Environmental Valuation · Organic Food and Agriculture · Philosophy · Wine Industry and Tourism
| Highly cited | No |
|---|