Épargne retraite et redistribution
Bibliographic Data
| ID | 11977548 |
|---|---|
| Authors | Alexis Direr (0000-0002-4459-7780, École Normale Supérieure, corresponding author) |
| Year | 2008 |
| Volume | 417 |
| Issue | 1 |
| Pages | 119-133 |
| Publication date | 2008-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2008.7691 |
| OpenAlex | W2092826910 |
| Language | FR |
| References cited | 5 |
Der 2003 eingeführte so genannte Volkssparplan (Perp) nimmt unter den Produkten zur Vermögensbildung für die Altersversorgung in Frankreich einen wichtigen Platz ein, da über zwei Millionen Personen einen solchen Sparvertrag abgeschlossen haben. Wir untersuchen seine Umverteilungsfunktion, indem wir die Rendite eines Sparplans für Standardsituationen berechnen, die sich je nach der sozialen Kategorie, dem Geschlecht und der Grenzsteuerbelastung unterscheiden. Als Renditenkonzept wird der Satz der Kapitalrendite herangezogen, der die erhoffte Summe der Auszahlungen zu derjenigen der Unterzeichnungen in Gegenwartswerten in Bezug setzt. Das Renditengefälle ist zwischen den Berufen und sozialen Kategorien stärker ausgeprägt als zwischen Männern und Frauen. Bei den Männern beträgt das Renditengefälle zwischen einerseits Führungskräften und höheren intellektuellen Berufen und andererseits Arbeitern 0,9 Prozentpunkte. Ein solches Gefälle entspricht einer Differenz von ca. 17 % der Annuitäten und Steuerersparnisse dieser beiden Gruppen. Bei den Frauen ist das Gefälle aufgrund der geringeren Ungleichheiten bei der Lebenserwartung nicht so groß. Die steuerliche Behandlung des Volkssparplans, bei der die Beiträge während der aktiven Phase von der Einkommensteuer befreit sind und danach die Rentenzahlungen besteuert werden, ist die Ursache für weitere Ungleichheiten. Sie führt zu einem Renditengefälle zwischen den einzelnen Steuerklassen von bis zu einem 3/ 4 Prozentpunkt. Die Steuergewinne entwickeln sich nicht linear mit dem Einkommen, sondern schwanken je nach dem, ob die betreffende Person im Ruhestand in eine günstigere Steuerklasse gelangt oder nicht. Die Auswirkungen der Besteuerung sind daher im Hinblick auf die Regression und die Progression nur schwer zu beurteilen. Eine alternative Besteuerung, bei der die Beiträge sowie die Renten teilweise besteuert werden, gewährleistet zwar eine bessere Progression, mindert aber die Rendite und somit auch die Attraktivität des Rentensparens
Humanities · Political science · Employment and Welfare Studies · Global Health Care Issues · Philosophy · Retirement, Disability, and Employment
| Highly cited | No |
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