Les échanges agroalimentaires de 1992 à 2002
Bibliographic Data
| ID | 11977693 |
|---|---|
| Authors | Gérard Thomas (corresponding author) |
| Year | 2005 |
| Volume | 390 |
| Issue | 1 |
| Pages | 25-46 |
| Publication date | 2005-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2005.7163 |
| OpenAlex | W2153404563 |
| Language | FR |
| References cited | 4 |
Der Handel mit Agrarlebensmitteln zwischen 1992 und 2002 Die lange Expansionsphase beim Export von Agrarlebensmitteln, die Mitte der 1960er Jahre mit der Schaffung der GAP eingesetzt hatte, fand in den 1990er Jahren ein Ende. Die Position Frankreichs wurde dadurch in zweierlei Hinsicht geschwächt: auf dem Markt der Drittländer wie auch der EU. Einher ging dies mit den GAP-Reformen und der schrittweisen Liberalisierung des Welthandels, was aber nicht die einzige Ursache ist. Denn Frankreich verlor Marktanteile aufgrund der stärkeren Konkurrenz anderer Mitgliedstaaten (Deutschland, Spanien) wie auch von Nicht-EUStaaten •traditionellen Exporteuren (Australien, Brasilien) oder neuen Exporteuren (Russland, Ukraine, Thailand). Bis zum Jahre 2000 konnte die Stagnation der französischen Lebensmittelexporte durch die Zunahme des Absatzes von Wein (insbesondere in Japan) und vor allem durch dessen hohe Wertsteigerung ausgeglichen werden. Seitdem hat der rückläufi ge Export von Stillwein mit Herkunftsbezeichnung, insbesondere nach Großbritannien verdeutlicht, dass der französische Überschuss im Agraraußenhandel fragil ist. Nach einem Höchststand von über 10 Milliarden Euro im Jahre 1997 ging der Überschuss der Handelsbilanz bei Lebensmitteln kontinuierlich zurück •ein Trend, der auch 2003 und 2004 anhielt. Die Getränke nicht mitgerechnet, ging der Überschuss zwischen Anfang der 1990er Jahre und 2005 um mehr als die Hälfte zurück. Die Position Frankreichs an den Weltmärkten bleibt geschwächt, da es hauptsächlich Produkte exportiert, bei denen der Preis das wichtigste Wettbewerbskriterium ist, sei es bei wenig verarbeiteten Erzeugnissen wie Getreide, Zucker, Gefl ügelfl eisch oder Erzeugnissen mit höherer Verarbeitung wie Wein. Dagegen wird die Position Frankreichs durch die Zunahme des Exports von Lebensmitteln der Zweitverarbeitung (ohne alkoholische Getränke), insbesondere durch die seit 1992 auf dem EU-Markt erzielten Gewinne, gefestigt
Art · Humanities · Political science · Agricultural Economics and Policy · Agriculture and Rural Development Research · Global Trade and Competitiveness
| Citation velocity | historical |
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| Highly cited | No |