Le recul du PIB par habitant de la France traduit surtout l'imperfection des comparaisons internationales
Bibliographic Data
| ID | 11977863 |
|---|---|
| Authors | François Magnien (corresponding author), Jean-Luc Tavernier, David Thesmar (0000-0001-9265-0526) |
| Year | 2002 |
| Volume | 354 |
| Issue | 1 |
| Pages | 3-20 |
| Publication date | 2002-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2002.7381 |
| OpenAlex | W2113798294 |
| Language | FR |
| Citations received | 2 |
| References cited | 1 |
Nach Eurostat belegt Frankreich seit 1997 in Europa den 12. Rang beim Pro-Kopf-BIP, während es 1992 noch Platz drei einnahm. Dieses offenkundig schlechtere Abschneiden muss jedoch erheblich nuanciert werden. Zunächst ist eine Unterscheidung zwischen den Mitgliedstaaten, die beim europäischen Durchschnitt liegen, schwierig, was die grosse Homogenität hinsichtlich des Wohlstands zwischen den europäischen Landern widerspiegelt. Des Weiteren ergibt sich das Pro-Kopf-Volksvermogen aus der Bereinigung der Stundenproduktivität um die effektive Arbeitszeit, die Arbeitslosenquote und die Erwerbsquote : in Frankreich lag die Produktivität der Erwerbstätigen 1999 im Spitzenfeld (4. Platz). Eine hohe Arbeitslosigkeit und eine niedrigere Erwerbsquote relativieren aber diesen Vorteil, so dass Frankreich um sechs Platze zurückfallt. Da Eurostat die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Ländern (durch die Bereinigung der Preise um die Kaufkraftparitäten (KKP)) berücksichtigt, nehmen die Unterschiede des Volksvermogens ab und büsst Frankreich einen weiteren Platz ein. Verstarkt wird diese unklare Einstufung noch durch die Ungenauigkeit der BIP-Schatzungen. Die Entwicklung der Einstufung Frankreichs in den 1990er Jahren bestätigt, dass der KKP-Ansatz Grenzen hat : zwischen 1992 und 1999 weist das von Eurostat errechnete Pro-Kopf-BIP einen relativen Rückgang Frankreichs gegenüber dem europäischen Durchschnitt auf. Ein Vergleich mit den Schatzungen der von den nationalen Statistikamtem erstellten Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung bestätigt diese Entwicklung, allerdings in einem geringeren Umfang. Die Abweichung zwischen beiden Methoden ergibt sich daraus, dass das KKP-Verfahren die relativen Preise Frankreichs während dieses Zeitraums hoher bewertet. Diese Überbewertung der französischen Inflation betraf zunachst die Verbraucherpreise zwischen 1992 und 1996 und danach die Preise des Baugewerbes. Sie macht deutlich, dass die auf europäischer Ebene herangezogenen Daten starker harmonisiert werden müssen
Art · Gynecology · Humanities · Political science · Economic Growth and Productivity · European Socioeconomic and Political Studies · Medicine · Regional Development and Policy
| Citations per year | 0.09 |
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| Citation span | 2003 - 2005 (3) |
| Highly cited | No |