Formation initiale, orientations et diplômes de 1985 à 2002
Bibliographic Data
| ID | 11978264 |
|---|---|
| Authors | Sébastien Durier (corresponding author), Pascale Poulet-Coulibando |
| Year | 2004 |
| Volume | 378 |
| Issue | 1 |
| Pages | 15-33 |
| Publication date | 2004-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2004.7223 |
| OpenAlex | W1993361492 |
| Language | FR |
| Citations received | 5 |
Erstausbildung, berufliche Orientierung und Erwerb von Diplomen zwischen 1985 und 2002 Das Ausbildungsniveau der jungen Franzosen verbesserte sich zwischen 1985 und 1995 sehr stark und stabilisierte sich in den letzten Jahren. 1996 gab es zweimal so viele Hochschulabsolventen wie 1985; 2001 machten diese fast 38 % des Jahrgangs aus. Zurückzuführen sind diese Fortschritte auf den Zugang einer größeren Anzahl von Jugendlichen zu verschiedenen Etappen der Schul-und Hochschulausbildung. Seit Ende der 1980er Jahre nimmt die Anzahl der Jugendlichen zu, welche die 8. und 9. Klasse der Sekundarstufe absolvieren, sich für eine allgemeine oder technologische Sekundarstufe entscheiden, das Abitur erfolgreich ablegen, anschließend eine Universität besuchen und einen Hochschulabschluss erwerben. Gleichzeitig rekrutierte die Berufsausbildung etwas weniger, dafür aber besser vorbereitete Jugendliche, die dann häufiger ein Fachabitur erwerben. Auch nach 1990 nehmen die Anzahl der Schüler, die die 8. und 9. Klasse der Sekundarstufe wählen, sowie die Erfolgsquote bei den Prüfungen insgesamt zu. Änderungen sind aber bei der beruflichen Orientierung am Ende der 9. Klasse festzustellen. Die Familien interessieren sich wieder verstärkt für die Berufsausbildung, was der Lehrlingsausbildung zugute kommt. Vor allem in den letzten Generationen des «Babybooms» sind ein zunehmend höheres Ausbildungsniveau und eine längere Ausbildungszeit zu beobachten. Die Generation von 1974 studierte beispielsweise 1,7 Jahre länger als die Generation von 1966 und erwarb deutlich höhere Abschlüsse bei der Erstausbildung. Zwischen 1987 und 1994 beendeten mithin weniger als 700 000 die Erstausbildung, während die Generationen bis zu 860 000 Jugendliche in diesem Alter zählten. In der Folgezeit stabilisierte sich die Ausbildungsdauer, sodass die Anzahl der Abgänger nunmehr bei jährlich 780 000 liegt und der Stärke der Generationen entspricht
Political science · Education, sociology, and vocational training · Social Policies and Family
| Citations per year | 0.24 |
|---|---|
| Citation span | 2005 - 2022 (18) |
| Highly cited | No |