La dynamique des changements de prix de production en France
Une analyse à partir des relevés de prix de production
Bibliographic Data
| ID | 11978280 |
|---|---|
| Authors | Erwan Gautier, Emmanuèle Gautier (0000-0001-5725-3576, corresponding author) |
| Year | 2007 |
| Volume | 407 |
| Issue | 1 |
| Pages | 3-26 |
| Publication date | 2007-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2007.7069 |
| OpenAlex | W1986375624 |
| Language | FR |
| References cited | 2 |
Dynamik der Änderungen der Herstellungspreise: eine Analyse anhand von Herstellungspreiserhebungen. Im Zeitraum 1994-2005 änderten sich die Herstellungspreise in der Industrie im Schnitt ca. alle sechs Monate und diejenigen der unternehmensbezogenen Dienstleistungen alle zwölf Monate. Dieser Rhythmus variiert je nach Sektor: Die Energiepreise bleiben im Schnitt etwas mehr als zwei Monate unverändert, während die Preise der Ausrüstungsgüter knapp acht Monate stabil bleiben. Die Änderungen sind bei sämtlichen Herstellungspreisen außerdem relativ moderat. Die Steigerungen und Rückgänge liegen im Schnitt bei 4 %. Etwas mehr als 40 % der Preisänderungen sind auf Senkungen zurückzuführen. Bei der Verteilung des Umfangs der Preisänderungen gibt es außer bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungen keine Asymmetrie. Im letzteren Bereich sind die Änderungen weniger häufi g, dafür aber ausgeprägter und in stärkerem Maße durch Anstiege bedingt. Ursachen für Preisänderungen sind hauptsächlich Kalendereffekte (Zeitpunkt der Vergabe von Verträgen zwischen Unternehmen) sowie die allgemeine Entwicklung der Herstellungspreise. Auch die jeweilige Konjunktur des Sektors und die Rohstoffpreise wirken sich aus, allerdings geringfügiger. Die Marktstruktur des Sektors kann schließlich die Schocks abfedern: In den Sektoren mit der größten Konzentration reagieren die Preise weniger stark auf wirtschaftliche Veränderungen. Die allgemeine Entwicklung der Herstellungspreise, die im untersuchten Zeitraum sehr unterschiedlich ist, kann das Ergebnis der Aggregierung mehrerer mikroökonomischer Verhaltensweisen sein: Das allgemeine Preisniveau steigt (bzw. sinkt), weil die Unternehmen ihre Preise öfter (bzw. nicht so oft) ändern oder weil sich die durchschnittlichen Preiserhöhungen stärker (bzw. geringfügiger) als in der Vergangenheit auswirken. Die allgemeine Preisentwicklung ist stärker durch das Verhältnis zwischen der Anzahl der Preiserhöhungen und der Anzahl der Preissenkungen als durch den Umfang dieser Erhöhungen bzw. Senkungen geprägt
Humanities · Physics · Political science · Economic Growth and Productivity · Economic Theory and Policy · Monetary Policy and Economic Impact · Philosophy
| Highly cited | No |
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