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La reconstitution du costume d’Arégonde. Nouvelles propositions

Bibliographic Data

ID12101447
AuthorsPatrick Périn (corresponding author)
Year2009
Volume1
Issue1
Pages69-75
Publication date2009-01-01
Open AccessNo
TypeARTICLE
VenueRevue archéologique de Picardie (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0752-5656 • E-ISSN: 2104-3914
PublisherPERSEE Program (PUBLISHER)
DOI10.3406/pica.2009.3159
OpenAlexW2413938774
LanguageFR
Citations received1

Michel Fleury, der 1957 die Ausgrabungen von Edouard Salin unter der Basilika von Saint-Denis wieder aufgenommen hatte, entdeckte 1959 einen Sarkophag (Nr. 49) mit einer weiblichen Toten, die die außergewöhnliche Qualität ihrer Grabbeigaben und die Erhaltung der organischen Überreste ihrer Kleidung auszeichnete. Ein Goldring mit dem Namen ARN EGVNDIS und einem zentralen als REGIN E entzifferten Monogramm erlaubte die Verstorbene als Königin Arnegundis, eine von Gregor von Tours erwähnte Gemahlin Chlothars I. (511-561) und Mutter Chilperichs I., zu identifizieren. In Anbetracht des 539 angesetzten Geburtsdatums Chilperichs (tatsächlich wurde er 534 geboren) und einer anthropologischen Schätzung, die das Todesalter der Verstorbenen um 45 Jahre veranschlagte, wurde für ihren Tod die Zeit um 565/ 570 berechnet. Da diese Datierung nicht mit der des deutlich jüngeren Grabinventars übereinstimmte, bezweifelten mehrere Forscher, dass es sich bei der Verstorbenen tatsächlich um die von Gregor von Tours erwähnte historische Persönlichkeit handelte. Vor kurzem wurden das etwa dreißig Jahre lang verschollene Skelett der Toten aus dem Grab 49 und die mitgegebenen organischen pflanzlichen und tierischen Überreste wiederentdeckt. So bot sich die Gelegenheit den Fall wieder aufzurollen. Nun ist gesichert, dass die Tote etwa 61 jährig (± drei Jahre) um 580 starb, was der archäologischen Datierung der Grabbeigaben und folglich der historischen Identifizierung der Verstorbenen besser entspricht. Die erneute Überprüfung der organischen Überreste stellt zudem Michel Fleurys und Albert France-Lanords Rekonstruktion der Kleidung Arnegundis’ in Frage. Im Centre de Recherche et de Restauration des Musées de France (C2RMF) wurden die Beigaben aus Gold und Silber und die diese zierenden Granate analysiert. Diese Untersuchungen haben neue Erkenntnisse sowohl bezüglich der Legierungen als auch bezüglich der Herkunft der Granate gebracht

Art · Gynecology · Humanities · Ancient and Medieval Archaeology Studies · Archaeology and ancient environmental studies · Historical and Archaeological Studies · Medicine

  • Imagerie franque, archéologie et culture populaire

    Open Access•Florence Journot•Archeopages•2025

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