Zur Modalität der deutschen Partikeln oder
Sind nur die Modalpartikeln modal
Bibliographic Data
| ID | 12866270 |
|---|---|
| Authors | Gražina Droessiger (Kazimieras Simonavičius University, corresponding author) |
| Year | 2006 |
| Issue | 8 |
| Pages | 5-11 |
| Publication date | 2006-05-15 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Studies About Languages (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 1648-2824 • E-ISSN: 2029-7203 |
| Publisher | Kaunas University of Technology (KTU) (PUBLISHER) |
| DOI | 10.5755/j01.sal.1.8.43254 |
| OpenAlex | W3213226067 |
| Language | DE |
Im Deutschen werden unterschiedliche Subtypen von Partikeln unterschieden. Im vorliegenden Beitrag wird gezeigt, dass nicht nur die Modalpartikeln, sondern auch andere Partikeln des Deutschen Modalität aus- drücken können. Als Ausgangspunkt wird sich mit dem Modalitätsbegriff in der Linguistik kurz auseinandergesetzt sowie ein- zelne Aspekte der Partikelforschung erwähnt. Modalität wird als eine kommunikativ-pragmatische Erscheinung verstanden und als Sprechereinstellung zum Inhalt der Proposition definiert. Anhand von ausgewählten Text- abschnitten aus der schöngeistigen Literatur wird der Gebrauch der deutschen Partikeln hervorgehoben. Aus den Beispielen lässt sich schlussfolgern, dass zum Ausdruck der Sprechereinstellungen verschiedene Typen der deutschen Partikeln verwendet werden können. Im Beitrag wird die Rolle des Kontexts betont. Zum Ausdruck der Modalität verfügt jede Sprache über ver- schiedene sprachliche Mittel, die in einer Kommunikationssituation einander beeinflussen. Gerade dieses Zusammenwirken verleiht einem Text unterschiedliche Sprechereinstellungen sowie ihre Schattierungen. Aus diesem Grund sollten sowohl die Partikeln als auch andere modale Ausdrucksmittel nicht in einzelnen Sätzen, sondern in bestimmten Kontexten, Kommunikationssituationen analysiert werden
| Highly cited | No |
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