Die IG Farbenindustrie AG und Südosteuropa bis 1938
Bibliographic Data
| ID | 16476323 |
|---|---|
| Authors | Hans Radandt (corresponding author) |
| Year | 1966 |
| Volume | 7 |
| Issue | 3 |
| Publication date | 1966-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte / Economic History Yearbook (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0075-2800 • E-ISSN: 2196-6842 |
| Publisher | Walter de Gruyter GmbH (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1524/jbwg.1966.7.3.146 |
| OpenAlex | W646692016 |
| Language | DE |
Etwas mehr als zwei Jahrzehnte waren vergangen, bevor Duisberg den in seiner Denkschrift von 1904 umrissenen Plan, einen Chemie-Trust in Deutschland zu schaffen, voll in die Tat umsetzen konnte.1 Durch die kriegswirtschaftlichen Erfordernisse des ersten Weltkrieges wurde der Zusammenschlus der 1904 entstandenen beiden grosen Konventionen der chemischen Industrie zur „Interessengemeinschaft der deutschen Teerfarbenfabriken im Jahre 1916 begunstigt. Auch das war nur ein Bundnis, in dem acht Firmen gemeinsame Richtlinien festlegten, aber jede ihre selbstandige Produktion, Geschaftsfuhrung und Verkaufsorganisation besas. Als wichtigster Grund, einen umfassenderen Zusammenschlus zu schaffen, wurde angefuhrt, es ware notwendig, die Produkte billiger auf den Weltmarkt zu bringen, als die wahrend des Krieges — und wegen des Krieges — im Ausland entstandene Konkurrenz.2 Zweifellos war nur eine einheitliche, mit allen Rechten versehene, starke Leitung in der Lage, Erzeugung und Absatz der bisher getrennt geleiteten Werke optimal einfacher, billiger und besser zu gestalten. Eine solche Geschaftsfuhrung
Art · Humanities · Political science · European history and politics
| Highly cited | No |
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