Fußball und Gewalt. Entwicklungen, Erklärungsansätze und Prävention
Bibliographic Data
| ID | 19925517 |
|---|---|
| Authors | Hans-Jörg Albrecht, Hans‐jörg Albrecht (0009-0005-4434-5603, Max Planck Institute for the Study of Crime, Security and Law, corresponding author) |
| Year | 2006 |
| Volume | 89 |
| Issue | 3 |
| Pages | 158-174 |
| Publication date | 2006-06-01 |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0026-9301 • E-ISSN: 2366-1968 |
| Publisher | Walter de Gruyter GmbH (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1515/mks-2006-00036 |
| OpenAlex | W2902513864 |
| Language | DE |
Gewalttätigkeiten anlässlich von Fußballspielen, europaweit als Hooliganismus bezeichnet, hat zunächst vor allem rechtspolitische und mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Während sich die kriminologische Forschung in England schon ab den 1960er Jahren mit der Erklärung von Fußballgewalt befasst, ist in anderen europäischen Ländern erst ab den 1990er Jahren Forschungsinteresse erkennbar. Freilich sind die empirischen Erkenntnisse zur Fußballgewalt recht beschränkt; sie deuten jedoch darauf hin, dass ihr Umfang bescheiden ausfällt und bleibt. Demgegenüber gilt für die nationale und europäische Politik die Brisanz von Fußballgewalt als ausgemacht. Die Entwicklung einer Polizei- und Ordnungspolitik, die präventive Maßnahmen und die Risikokontrolle in den Vordergrund stellt, verweist auf ein Feld, in dem in der Zukunft Polizeiforschung eine größere Rolle spielen sollte
Political science · Psychology · Sociology and Education Studies · Sociology and Norbert Elias · Sports, Gender, and Society
| Highly cited | No |
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