Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Geschlecht
Bibliographic Data
| ID | 20043928 |
|---|---|
| Authors | Johanna Dorer (corresponding author) |
| Year | 2012 |
| Pages | 133-147 |
| Publication date | 2012-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Kommunikation und Verständigung (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-531-94356-5_8 |
| OpenAlex | W4243182222 |
| ISBN | 9783531943565 |
| Language | EN |
| References cited | 10 |
Kommunikation zielt auf Verständigung. Man kann sie erst dann als gelungen bezeichnen, wenn zwischen mindestens zwei KommunikationspartnerInnen Verständigung zustande gekommen ist. Genau auf Basis dieser Prämisse hat Burkart (1995) seine Betrachtungen zur zwischenmenschlichen Kommunikation entfaltet und damit die Individualkommunikation als wichtigen Teilbereich der Medienkommunikation theoretisch verortet. Bezugnehmend auf den symbolischen Interaktionismus beschreibt Burkart (2003: 181ff.) Kommunikation als soziales Handeln und als symbolisch vermittelte Interaktion. Dies impliziert nach Burkart, dass Kommunikation als wesentlicher Teil der Identitätskonstruktion verstanden werden muss. Demnach ist Identität in ihrer fragmentierten und prozessualen Dimension zu betrachten, die sich aus jenen verinnerlichten Positionen zusammensetzt, die sich in sozialen und kommunikativen Interaktionen herausgebildet haben. Diese unterschiedlichen „Identitäts-Bestandteile“ orientieren sich an gesellschaftlichen Normen und bilden sich im Umfeld dessen heraus, was und wie man „in einer Gesellschaft sein kann“. Identität ist so betrachtet sowohl Produkt als auch Prozess kommunikativer Interaktionen mit anderen (Burkart 1995: 152)
Art · Humanities · Political science · European history and politics · Linguistic research and analysis · Sociology and Education Studies
| Citation velocity | historical |
|---|---|
| Highly cited | No |