Habitus und sozialer Raum
Zur Nutzung der Konzepte Pierre Bourdieus in der Frauen- und Geschlechterforschung
Bibliographic Data
| ID | 20048969 |
|---|---|
| Authors | Steffani Engler (München Klinik, corresponding author) |
| Year | 2008 |
| Pages | 250-261 |
| Publication date | 2008-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-531-91972-0_29 |
| OpenAlex | W1532975572 |
| ISBN | 9783531919720 |
| Language | EN |
| Citations received | 5 |
| References cited | 16 |
Pierre Bourdieu hat den Sozialwissenschaften eine aus Denkwerkzeugen bestehende Theorie von der sozialen Welt hinterlassen, die er in forschungspraktischen Arbeiten entwickelt und modifiziert hat. Der mit diesen Denkwerkzeugen verbundene Zugang zur sozialen Welt beinhaltet allerdings einen Paradigmenwechsel im sozialwissenschaftlichen Denken. So liefert Bourdieu Denkwerkzeuge, um die soziale Praxis von AkteurInnen mit einem reflexiven Blick zu analysieren, der weder implizit noch explizit durch Normativität gekennzeichnet ist, sondern durch eine relationale Betrachtungsweise; diese ermöglicht es, das Wirken und die Funktionsweise von Macht- und Herrschaftsverhältnissen in der sozialen Praxis offen zu legen. Beim Habitus-Konzept und dem Konzept der symbolischen Gewalt, der Konstruktion des sozialen Raumes und der Vorstellung von sozialen Feldern handelt es sich um zentrale Denkwerkzeuge, die von Bourdieu im Laufe seiner Forschungsarbeiten entwickelt wurden. Diese dienen dazu, die soziale Praxis mit ihrer eigenen, praktischen Logik und ihrem praktischen Sinn zu verstehen. Damit ist eine Abkehr von der Vorstellung verbunden, dass soziales Handeln als durchgängig rationales zu fassen ist. Die Kohärenz der Theorie der sozialen Welt erschließt sich hierbei durch das soziologische Denken Bourdieus, das allerdings hierzulande immer noch wenig vertraut ist
Epistemology · Ethnography · Habitus · Humanities · Praxis · Sociology · Verstehen · Anthropology · Philosophy · Social and Cultural Dynamics · Social Policy and Reform Studies · Sociology and Education Studies
Still a man ' s world
Das Paradox der Doxa – Macht und Herrschaft als Leitmotiv der Soziologie Pierre Bourdieus
Auspowern und Empowern?
Dem familialen Habitus auf der Spur. Bildungsstrategien in Mehrgenerationenfamilien
Where is the Key to Success? A Comparative Evaluation of Mentoring Programmes for Outstanding Female Scientists in Natural Science, Engineering, Social Sciences and Medicine
Frauen im sozialen Raum. Offene Forschungsprobleme bei der Bestimmung ihrer Klassenposition
Studentische Lebensstile und Geschlecht
Jenseits männlicher Herrschaft
Ingenieurinnen
Wie werden Wissenschaftler gemacht
Geschlecht und Männlichkeit
Männliche Herrschaft revisited
Klasse und Geschlecht als Kategorien sozialer Ungleichheit
Klasse und Geschlecht 1
La domination masculine
On the Family as a Realized Category
| Unique citing works | 5 |
|---|---|
| Citations per year | 0,28 |
| Citation span | 2008 - 2022 (15) |
| Citation velocity | historical |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 4 |