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Grundlagen und Perspektiven der Gewalt-in-den-Medien-Forschung

Bibliographic Data

ID20058099
AuthorsMike Friedrichsen (Institut für Medien- und Kommunikationspolitik, corresponding author)
Year1995
Pages397-415
Publication date1995-01-01
Peer ReviewedYes
Open AccessNo
TypeCHAPTER
VenueGewaltdarstellungen in Den Medien (SOURCE_BOOK)
PublisherVS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE)
DOI10.1007/978-3-322-91651-8_19
OpenAlexW110503425
ISBN9783322916518
LanguageDE
References cited11

Das vorliegende Buch wird die Diskussion über die Wirkung von Gewaltdarstellungen in den Medien nicht beenden können. Ganz im Gegenteil, die Autoren haben neue Ergebnisse und Zusammenhänge präsentiert, die den Blickwinkel des Problemfeldes erweitern sollten. Insbesondere die unterschiedliche Herangehensweise an die Thematik verdeutlicht, wie umfangreich und interdisziplinär das Feld der Gewalt-in-den-Medien-Forschung angelegt ist. Gerade das scheint jedoch eines der Hauptprobleme in diesem Forschungsbereich zu sein. Vor lauter Ergebnissen und Behauptungen verliert der an der Thematik Interessierte schnell den Überblick, eine Struktur scheint nicht vorhanden zu sein. Psychologen, Soziologen, Kommunikationswissenschaftler, Politologen und Erziehungswissenschaftler beschäftigen sich zumeist autonom mit dem Problem Medien und Gewalt. Deshalb ist es zur Zeit nicht schwer zu prognostizieren, daß die Diskussion über Gewalt in den Medien — insbesondere bezogen auf das Fernsehen — auch weiterhin in der Öffentlichkeit geführt werden wird. Als jüngste Beispiele für die Bedeutung des Themas lassen sich die Einführung eines runden Tisches gegen ständige Gewalt im Fernsehen durch die Bundesregierung sowie die Einführung einer Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) durch die privaten Fernsehanbieter anführen. Daher sind gerade die Wissenschaftler gefordert, für eine solide Plattform dieser Auseinandersetzung zu sorgen

Art · Humanities · Political science · Feminism, Gender, and Social Issues · Sociology and Education Studies · Sociology and Norbert Elias

  • Mediennutzung als Soziales Handeln

    Karsten Renckstorf•Massenkommunikation•1989

  • Mediennutzung und Lebensgeschichte. Die biographische Methode in der Medienforschung

    Uwe Sanders, Uwe Sander et al.•Qualitative Medienforschung•1989

  • Communication—Research

    Open Access•W Stephenson•Public Relations Review•1981

  • Gewalt im Fernsehen

    Rolf Sülzer•Fernsehen und Hörfunk Für Die…•1981

  • Erlebnisse durch Medien

    Jo Groebel•Massenkommunikation•1989

  • Gewaltprofil des deutschen Fernsehprogramms

    Open Access•Jo Groebel, Uli Gleich•Gewaltprofil des Deutschen…•1993

  • Gewalt in den Medien — Gewalt in der Realität

    Open Access•Helga Theunert•Gewalt in Den Medien -- Gewalt in…•1987

  • Dimensions of Television Violence

    Linda Heath, Barrie Gunter•Contemporary Sociology A Journal…•1986

  • Handbuch der Medienpädagogik

    Open Access•Susanne Hiegemann, Wolfgang H Swoboda•Handbuch Der Medienpdagogik…•1994

  • Massenkommunikation als Dialog. Zum aktuellen Diskussionsstand der handlungstheoretisch orientierten Rezeptionsforschung

    Klaus Neumann, Michael Charlton•Communications•1988

  • Qualitative Medienforschung

    Dieter Baacke, Hans-Dieter Kübler•Qualitative Medienforschung•1989

Citation velocityhistorical
Highly citedNo

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