Modelle der Wirkungsforschung und ihre Anwendung in der öffentlichen Beeinflussung
Datos Bibliográficos
| ID | 20066824 |
|---|---|
| Autores | Winfried Schulz (autor de correspondencia) |
| Año | 1992 |
| Páginas | 281-310 |
| Fecha de publicación | 1992-01-01 |
| Peer Reviewed | Sí |
| Open Access | No |
| Tipo | CHAPTER |
| Revista | Ist Public Relations eine Wissenschaft? (SOURCE_BOOK) |
| Editorial | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-322-85772-9_14 |
| OpenAlex | W158708953 |
| ISBN | 9783322857729 |
| Idioma | DE |
| Referencias citadas | 26 |
In der Praxis öffentlicher Beeinflussung wie auch in der Kommunikationsforschung dominierte über lange Zeit das Transfermodell, das eine direkte Kausalbeziehung zwischen Kommunikation und Einstellungsänderung annimmt. Die Forschung hat dieses mehr und mehr durch ein Interaktionsmodell ersetzt, in dem Merkmale des Publikums eine entscheidende modifizierende Rolle spielen. Es werden verschiedene solcher Merkmale diskutiert und im Zusammenhang damit vier Erklärungen für Kommunikationswirkungen: die Selektionshypothese, die Koorientierungshypothese, die Involvement-Hypothese und die Schema-Hypothese. Am Beispiel einer Untersuchung zur Volkszählung 1987 werden die auf diesen Hypothesen aufbauenden Varianten des Interaktionsmodells wie auch das einfache Transfermodell empirisch überprüft. Es können dabei zwar direkte Effekte zwischen Kommunikation und Einstellung nachgewiesen werden, wie sie das Transfermodell postuliert. Allerdings sind diese Effekte relativ gering; sie sind signifikant ausgeprägt für die Beachtung der Kampagne, nicht jedoch für den bloßen Kampagnenkontakt; außerdem haben nicht nur die Informations-und PR-Aktivitäten, sondern auch die Medienberichterstattung die Einstellungen zur Volkszählung beeinflußt. Die Ergebnisse der Analyse sind zwar nicht im Widerspruch zum Transfermodell, das von einer direkter Beziehung zwischen Kommunikation und Einstellungsänderung ausgeht. Sie zeigen aber sehr eindrucksvoll, daß die Annahme des Interaktionsmodells, Einstellungsänderungen würden stark von bestimmten Publikumsmerkmalen abhängen, der Wirklichkeit näher kommt. Das Interaktionsmodell hat weit größere Erklärungskraft, d.h. technisch gesprochen: es kann mehr Varianz der abhängigen Variable Einstellungsänderung erklären. Dazu tragen mehrere der angenommenen intervenierenden Variablen bei: die Publikumsdispositionen, das Involvement und vor allem die subjektive Interpretation der Botschaften. Aus den Analyseergebnissen lassen sich einige Schlußfolgerungen für die PR-Praxis ableiten
Humanities · Political science · Media Studies and Communication · Philosophy · Public Relations and Crisis Communication · Social Media and Politics
Handbook of personality theory and research
The battle for public opinion
A Theory of Cognitive Dissonance
The Obstinate Audience
Selektive Zuwendung zu Medieninhalten
The Social Influence Processes
Konsumentenverhalten
A Theory of Cognitive Dissonance
The Battle for Public Opinion
The obstinate audience
Massenmedien, Meinungsklima und Einstellung
The People's Choice
Massenkommunikation
Some Reasons Why Information Campaigns Fail
What We Know About the Effects of Mass Communication
The Impact of Television Advertising
How People Organize the Political World
Diffusion of political attitudes
"On the Use of the Mass Media as "Escape
On the Use of the Mass Media for Important Things
What Reading Does to People
Sociology of Mass Communications
Measurement and Effects of Attention to Media News
| Velocidad de citación | historical |
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| Altamente citado | No |