Eltern-und Familienbildung
Bibliographic Data
| ID | 20084205 |
|---|---|
| Authors | Beate Minsel (corresponding author) |
| Year | 2009 |
| Pages | 865-872 |
| Publication date | 2009-01-01 |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Handbuch Erwachsenenbildung/Weiterbildung (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-531-91834-1_53 |
| OpenAlex | W1567941378 |
| ISBN | 9783531918341 |
| Language | EN |
| Citations received | 1 |
| References cited | 17 |
Unter Elternbildung wird allgemein die Optimierung elterlichen Erziehungsverhaltens verstanden. Optimierung (enrichment, enhancement) zielt auf die Verbesserung von be reits positiv Vorhandenem, sie kann zusätzlich auch präventive Wirkung haben (vgl. Perrez 1993). Es werden drei Formen der Elternbildung unterschieden, nämlich die institutionel le, die informelle und die funktionelle Elternbildung (vgl. Minsel 1986a). Institutionelle Elternbildung ist Elterninformation bzw. -training durch einen Dozenten innerhalb einer In stitution (z.B. Wohlfahrtsverband, konfessionelle Ein richtung). Informelle Elternbildung wird durch Druckmedien und Massenmedien verbreitet. Funktionelle Elternbildung hat eine politische Zielsetzung: die Eltern werden zur Mitarbeit und Mitbestimmung in der Betreuungseinrichtung ihrer Kinder herangezogen und gestalten so die Veränderungen im innerfamiliären und außerfamiliären Bereich selbst. Familienbildung wird im politischen Kon text synonym mit Elternbildung verwendet (vgl. Achter Jugendbericht 1990). Im anglo-amerikanischen Schrifttum bedeutet Familienbildung, dass die Kinder in die Bil dungs maßnahme einbezogen werden; z.B. können Jugendliche an Trainings teilnehmen, in denen partnerschaftliche Interaktion innerhalb der Familie geübt wird (vgl. L'Abate 1978)
Art · Psychoanalysis and Social Critique · Psychology, Coaching, and Therapy · Sociology and Education Studies
| Citations per year | 0.07 |
|---|---|
| Citation span | 2012 - 2012 (1) |
| Highly cited | No |