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Latinismen des Italienischen in Deli und LEI

Bibliographic Data

ID20438610
AuthorsGerhard Ernst (University of Regensburg, corresponding author)
Year1991
Volume31
Issue1
Pages185-200
Publication date1991-12-01
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueLinguistica (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0024-3922 • E-ISSN: 2350-420X
PublisherUniversity of Ljubljana (PUBLISHER • SI)
DOI10.4312/linguistica.31.1.185-200
OpenAlexW1945413436
LanguageDE
References cited1

Als "Latinismen" sollen im folgenden diejenigen Wörter verstanden werden, deren Existenz, Form oder Bedeutung in einer der romanischen Sprachen auf Lehnbeziehungen während der lateinischen Diglossie oder auf die weiterbestehenden kulturellen Kontakte zum Lateinischen zurückgehen. Die Spendersprache bzw. beeinflussende Sprache kann dabei das Latein der Vergangenheit sein – insbesondere der Zeit, in der von romanischen Sprachen noch keine Rede sein konnte -, aber auch dasjenige, das neben den romanischen Sprachen als Mittellatein, Humanistenlatein, Kirchenlatein, Gelehrtenlatein weiterexistierte. Trotz verschiedener Terminologien ("gelehrte Wörter", "Buchwörter", "voci dotte", "mots savants", "cultismos") bestehen in der Abgrenzung dieses Teilbereichs des Lexikons der romanischen Sprachen keine gravierenden Unterschiede in neuerer einschlägiger Literatur. Allerdings laßt sich zwischen solchen Latinismen unterscheiden, die als sprachliches Zeichen (mit Form und Bedeutung) aus dem Latein in die jeweilige romanische Sprache übernommen wurden (mehr oder weniger an das jeweilige Sprachsystem adaptiert), und solchen, die - bei ununterbrochener Überlieferung - nur eine Beeinflussung durch ein entsprechendes lateinisches Wort erfuhren ("voci semidotte", "rriots demi-sevants", "semicultismos"). "El latín, en este caso, no presta términos, sino que ayuda - únicamente - a mantener fonemas y morfemas: siglo, virgen" (Alvar/Mariner 1967, 6). Alvar/Mariner (1967, 7) haben daneben auch eine weitere Untergruppe der "semicultismos": Latinismen, die phonetisch adaptiert wurden; wie respeto, afición. Diese beiden Typen von "semicultismos" verhalten sich ihrem Ursprung nach komplementär: a) Erbwörter mit Beibehaltung lautlicher Elemente (evtl. auch der Bedeutung) durch den Kontakt mit dem Lateinischen3 ; b) Latinismen mit starker volkssprachlicher Adaptierung

Art · Humanities · Historical Linguistics and Language Studies · Lexicography and Language Studies · Linguistic research and analysis · Philosophy

  • La Posizione della Lingua Italiana

    Stephen Ullmann, Francis M Guercio et al.•Italian Studies•1949

Highly citedNo

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