Zwingli und der Erste Kappelerkrieg
Bibliographic Data
| ID | 20453113 |
|---|---|
| Authors | Martin Haas (0000-0002-7284-0477, Gesundheitsdienst, corresponding author) |
| Year | 2010 |
| Pages | 93-136 |
| Publication date | 2010-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Zwingliana (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0254-4407 • E-ISSN: 2296-469X |
| Publisher | Zwingliana (PUBLISHER) |
| DOI | 10.69871/7as54p50 |
| OpenAlex | W2286566740 |
| Language | DE |
| Citations received | 1 |
Die Funf Orte gehorten nach 1521 zur franzosischen Partei in der Schweiz. Sowohl Franz I . als auch die Habsburger suchten die eidgenossische Gunst zu gewinnen, um sich in dem grosen politischen Gegensatz der beiden Hauser militarisch zu starken. Die Wendung der Inneren Orte vom franzosischen Anhang zu einem Bundnis mit Osterreich bedeutete eine grundlegende und weittragende Kursanderung ihrer Politik. Es kann sich in unserem Zusammenhang nicht darum handeln, die Ursachen und einzelnen Etappen dieser Wandlung zu analysieren. Ebensowenig werden wir auf den Gegenstand der Verhandlungen vom 14. bis 18. Februar 1529 in Feldkirch eintreten. Es sollen nur wichtige Punkte aus der Vorgeschichte des Bundnisses herausgegriffen werden, um einige Probleme zur Entstehung des Kappelerkrieges zu erhellen. Politisch vor allem Frankreich verbunden, wurden die Funf Orte aus der Erkenntnis Habsburg zugefuhrt, das die Entwicklung der konfessionellen Spannungen in der Schweiz zu einer Entladung fuhren konnte. Dabei wandte man sich von Frankreich ab, das aus eigenem politischem Interesse heraus immer vermittelnd wirkte, und suchte nach einem Gegengewicht im Ausland, das, konfessionell und kirchenpolitisch verwandt, gestatten wurde, der reformierten Partei als diplomatisch vollwertige und ernst zu nehmende Macht entgegenzutreten. Es ware «Habsburg vielleicht niemals gelungen, diesen ungewohnlichen Wandel zu erreichen, ha t te nicht das religiose Anliegen bald alles beherrscht»
Art · Humanities · Political science · Historical Influence and Diplomacy · Historical Legal Studies and Society · Philosophy · Reformation and Early Modern Christianity
| Citations per year | 0.02 |
|---|---|
| Citation span | 1975 - 1975 (1) |
| Highly cited | No |