Die Wandlung des Zwingli-Bildes in der neueren Forschung
Bibliographic Data
| ID | 20454899 |
|---|---|
| Authors | Gottfried W Locher (corresponding author) |
| Year | 2010 |
| Pages | 560-585 |
| Publication date | 2010-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Zwingliana (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0254-4407 • E-ISSN: 2296-469X |
| Publisher | Zwingliana (PUBLISHER) |
| DOI | 10.69871/c5dezv16 |
| OpenAlex | W1793297063 |
| Language | DE |
Die Redaktion der «Vox theologica» ha t mich um einen «Uberblick uber die Zwingli-Forschung der letzten 5-10 Jah re» gebeten . Um diese aber in ihrer Themastellung und Methode zu verstehen, ist es notwendig, weiter zuruckzugreifen. Denn das heute herrschende Zwingli-Bild ist gepragt durch drei verbreitete Bucher: 1. Die Kirchenratsauswahl 1918, 2. Paul Wernle: Zwingli, 1919, 3. Walther Kohler: Huldrych Zwingli, 1943/1954. Walther Kohler, 1870-1946, aus dem stark reformiert gepragten Wuppertal-Elberfeld geburtig, von 1909 bis 1929 Professor der Kirchengeschichte in Zurich, personlich dem theologischen Liberalismus zugehorig, war einer der besten Kenner nicht nur der gesamten Reformation, sondern auch der anderen Stromungen des 16. Jahrhunderts , besonders des Humanismus und der Tauferbewegung. Er entwickelte sich durch zahllose Bucher, Aufsatze und Rezensionen und durch seine Einleitungen in der grosen kritischen Zwingli-Ausgabe so recht zum Altmeister der Zwingli-Forschung, dem auch derjenige Verehrung zollt, der ihn, wie der Schreibende, nicht mehr gekannt hat und in wesentlichen Stucken von ihm abweicht . Fur das von Kohler geschaute, geschilderte
Humanities · Medieval Philosophy and Theology · Philosophy · Political Theology and Sovereignty · Reformation and Early Modern Christianity
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