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Der Junge Brecht als Exorzist

Bibliographic Data

ID20656523
AuthorsHerbert Knust, Christine Sahayda
Year1972
Volume45
Issue1
Pages20
Publication date1972-01-01
Peer ReviewedYes
Open AccessNo
TypeARTICLE
VenueThe German Quarterly (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0016-8831 • E-ISSN: 1756-1183
PublisherJSTOR (PUBLISHER)
DOI10.2307/403643
OpenAlexW2331842855
LanguageEN

Der Bettler oder der Tote Hund--ein Grundmotiv gemeinsam: Des Menschen Triebhaftigkeit fiihrt seine vermeintliche ad absurdum, wobei sich seine Triebhaftigkeit meist als erotische Lust iul3ert und seine Sittlichkeit als kleinbiirgerliche Scheinmoral enthiillt. Man k6innte diese Einakter einfach als Farcen aus dem modernen Alltagsleben bezeichnen. Brechts angeblicher Hinweis, das er mit diesen kurzen Stiicken den handfesten Zwischenspielen des Cervantes nacheiferte,' mag zum Teil den burlesken Charakter und auch die hiiufigen Wortspiele dieser friihen Theaterexperimente erhellen, obwohl hier auch gleich der EinfluIB Valentins genannt werden muB3.2 Aber bei genauerem Hinsehen entdeckt man bald, daf3 manche dieser so modern und volkstiimlich anmutenden Einakter voller Anspielungen auf gewisse Vorbilder aus ailterer Tradition stecken, was diesen Stiicken einen besonderen, doppelbidigen Witz verleiht. Die sehr einfache Fabel von Er treibt einen Teufel aus handelt von einem erotischen Abenteuer mit Hindernissen und unliebsamen

Art · Arts, Culture, and Music Studies · Franz Kafka Literary Studies · German Literature and Culture Studies · Philosophy

Citation velocityhistorical
Highly citedNo

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