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Gelehrter Habitus und eremitische Lebensform. Eine Sozialgeschichte der Einsamkeit in der Ära Peter Abaelards

Bibliographic Data

ID21331326
AuthorsFrank Rexroth (Georg-August-Universität Göttingen , Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, Kulturwissenschaftliches Zentrum , Göttingen , 37073 , Germany ., corresponding author)
Year2021
Volume313
Issue3
Pages614-644
Publication date2021-12-01
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueHistorische Zeitschrift (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0018-2613 • E-ISSN: 2196-680X
PublisherWalter de Gruyter GmbH (PUBLISHER • DE)
DOI10.1515/hzhz-2021-0034
OpenAlexW3215552317
LanguageDE

Der Habitus vormoderner Gelehrter ist stark von dem Erfordernis zur Konzentration und von selbst gewählter Abschottung von den Reizen der Umwelt geprägt. Im Gegensatz zu früheren Erklärungsversuchen präsentiert dieser Aufsatz die These, dass nicht erst der Renaissance-Humanismus, sondern schon das Jahrhundert von ca. 1050 bis ca. 1150 hierfür eine prägende Rolle gespielt hat. Die privaten, freien „scholae“, die in jener Phase aufblühen, sind eingebettet in eine zeittypische Kultur der Einsamkeit und einen Kult des Eremitentums, an dem sich zahlreiche Magister und Scholaren nachweislich beteiligt haben. Der Aufsatz untersucht die Verbindungen, die zwischen den „scholae“ der frühen Scholastik und den Siedlungen gesellschaftlicher Aussteiger und Eremiten bestehen

Art · Humanities · Historical, Literary, and Cultural Studies · Medieval Literature and History · Philosophy · Reformation and Early Modern Christianity

Highly citedNo

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