Verschlossen, verwechselt, verlegt, verbrannt
Das Schicksal der Weihnachtsansprache Pius’ XII. von 1942
Bibliographic Data
| ID | 21407398 |
|---|---|
| Authors | Hubert Wolf (Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Domplatz 23, 48143 Münster ) Germany, corresponding author) |
| Year | 2022 |
| Volume | 70 |
| Issue | 4 |
| Pages | 723-759 |
| Publication date | 2022-09-05 |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0042-5702 • E-ISSN: 2196-7121 |
| Publisher | Walter de Gruyter GmbH (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1515/vfzg-2022-0041 |
| OpenAlex | W4298148817 |
| Language | EN |
Die Weihnachtsansprache von 1942 gilt als der einzige Text, in dem sich Papst Pius XII. öffentlich zum Holocaust geäußert hat. Nach der Öffnung der vatikanischen Archive im März 2020 ist es möglich, die mehrstufige Textgenese vom ersten deutschen Entwurf aus der Feder des Sozialethikers Gustav Gundlach bis zur gedruckten italienischen Endfassung nachzuvollziehen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, ob die Passage, die auf die Shoah bezogen werden kann, auf Pius XII. selbst zurückgeht und welche Umstände den Papst dazu brachten, seine lang andauernde Zurückhaltung aufzugeben. Schließlich geht es um die Begriffs- und Rezeptionsgeschichte des Texts: Wie wurde er verstanden, und wen sprach der Papst an? Dabei fällt auch ein kritischer Blick auf den Umgang des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaft mit vatikanischen Quellen
Art · Humanities · European history and politics · Historical Geopolitical and Social Dynamics · Philosophy · Religion, Theology, History, Judaism, Christianity
| Highly cited | No |
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