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Arbeiterwiderstand, faschistische Repression und internationale Solidarität

Eine italienische Provinzstadt im europäischen Fokus 1922 bis 1927

Bibliographic Data

ID21407534
AuthorsManuel Mork (0009-0008-7570-1086, Institut für Zeitgeschichte München‒Berlin ( Leonrodstraße 46b , München ) Germany, corresponding author)
Year2021
Volume70
Issue1
Pages31-62
Publication date2021-12-25
Open AccessNo
TypeARTICLE
VenueVierteljahrshefte für Zeitgeschichte (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0042-5702 • E-ISSN: 2196-7121
PublisherWalter de Gruyter GmbH (PUBLISHER • DE)
DOI10.1515/vfzg-2022-0002
OpenAlexW4205492569
LanguageDE

Die italienische Kleinstadt Molinella rückte nach der Machtübernahme Mussolinis im Oktober 1922 wiederholt in den Fokus der nationalen und europäischen Öffentlichkeit, da sich die dortigen Landarbeiter besonders resolut gegen den Gleichschaltungsdruck des faschistischen Regimes zur Wehr setzten. Auf diese Weise erlangte Molinella einen doppelten Symbolcharakter: aus Sicht des Regimes als roter Schandfleck, aus der Perspektive der Sozialisten als Lichtblick. Den Arbeiterfamilien sollte die geballte Aufmerksamkeit letztlich zum Verhängnis werden, führte sie doch dazu, dass die Faschisten Ende 1926 zur Deportation der verbliebenen Sozialisten übergingen. Die Sozialistische Arbeiterinternationale bemühte sich darum, diese Repressionsmaßnahmen bekannt zu machen, die, wie Manuel Mork darlegt, Aufschluss über die Natur des italienischen Faschismus geben

Art · Humanities · Political science · European history and politics · Italian Fascism and Post-war Society

Highly citedNo

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