Wiedergutmachung aus erster Hand
Otto Küsters „Tagebuchnotizen zu den Verhandlungen über den Sühnevertrag mit Israel“ 1952/53
Bibliographic Data
| ID | 21407582 |
|---|---|
| Authors | LORENA DE VITA (0000-0002-3254-4833, Department für Geschichte und Kunstgeschichte der Universität Utrecht ( Drift 6 , BS Utrecht , Netherlands ), corresponding author) |
| Year | 2025 |
| Volume | 73 |
| Issue | 4 |
| Pages | 667-735 |
| Publication date | 2025-09-02 |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0042-5702 • E-ISSN: 2196-7121 |
| Publisher | Walter de Gruyter GmbH (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1515/vfzg-2025-0036 |
| OpenAlex | W4414705510 |
| Language | EN |
1952 erklärte sich die Bundesrepublik Deutschland bereit, Wiedergutmachung an Israel und die Jewish Claims Conference zu zahlen – ein beispielloser Schritt, dem komplexe Verhandlungen vorausgegangen waren. Der deutsche Jurist Otto Küster fungierte in den ersten Phasen dieser Gespräche als stellvertretender Leiter der westdeutschen Delegation, bis er aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zurücktrat. Wie er es schon sein ganzes erwachsenes Leben getan hatte, führte Küster damals ein Tagebuch, das er in maschinenschriftlichen Auszügen einem Archiv übergab. Diese einzigartige Quelle wird hier veröffentlicht, kontextualisiert durch eine umfangreiche Einleitung und durch einen Vergleich mit seinen handschriftlichen Notizen, die der Forschung bisher nicht zugänglich waren. Küsters „Tagebuchnotizen“ geben einen seltenen Einblick in die Erfahrungen und Gedanken eines westdeutschen Repräsentanten in hochkomplexen Verhandlungen nach dem Holocaust
German · Public life · Stuttgart · Criminal Law and Policy · Healthcare Decision-Making and Restraints
| Highly cited | No |
|---|