Das „Geier“-Logion Q 17,37 und Plutarch, Moralia 918C
Bibliographic Data
| ID | 21408464 |
|---|---|
| Authors | Takashi Onuki (Graduate School and College of Arts and Sciences The University of Tokyo Komaba 3-8-1 Meguro-ku Tokyo Japan, corresponding author) |
| Year | 2025 |
| Volume | 116 |
| Issue | 1 |
| Pages | 1-20 |
| Publication date | 2025-04-09 |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0044-2615 • E-ISSN: 1613-009X |
| Publisher | Walter de Gruyter GmbH (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1515/znw-2025-0001 |
| OpenAlex | W4409313900 |
| Language | DE |
Von der klassischen Formgeschichte bis zur Gegenwart herrschte die Auffassung vor, dass es sich beim Q-Logion Lk 17,37//Mt 24,28 um eine Art Sprichwort handelt, das in der späten hellenistischen Zeit weit verbreitet war. Obwohl viele Analogien genannt wurden, fehlte es bisher an Beweisen in Form von eindeutigen Parallelen. Infolgedessen stieß die Annahme eines Sprichworts auf Skepsis (§ 1). Entgegen dieser Skepsis wird Lk 17,37//Mt 24,28 in diesem Aufsatz auf ein Sprichwort zurückgeführt, das in Plutarch, Moralia 918C und Lukrez, De rerum natura IV 679–680 erhalten ist. Zu diesem Zweck werden die beiden Texte analysiert und Abweichungen in Wortwahl und Syntax als eine für Sprichwörter typische Variabilität erklärt (§ 2). Darüber hinaus werden Unterschiede zwischen dem von Plutarch und Lukrez bezeugten Sprichwort und dem Spruch Lk 17,37//Mt 24,28 analysiert und auf den Einfluss zurückgeführt, den die jeweiligen Alltagssprachen des hellenistischen und palästinischen Judentums auf das bei Plutarch und Lukrez bezeugte Sprichwort in seiner Traditionsgeschichte ausübten, bevor es in die Q-Sammlung einging (§ 3)
Art · Byzantine Studies and History · Classical Philosophy and Thought · Philosophy
| Highly cited | No |
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