Ist die Verfassung an allem schuld? Thesen zur politischen Krise der USA
Bibliographic Data
| ID | 21535241 |
|---|---|
| Authors | Mitchell G Ash (0000-0002-7033-2073, corresponding author) |
| Year | 2021 |
| Volume | 51 |
| Issue | 203 |
| Pages | 357-364 |
| Publication date | 2021-05-27 |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | PROKLA Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0342-8176 • E-ISSN: 2700-0311 |
| Publisher | Vereinigung zur Kritik der politischen Okonomie e.V. (PUBLISHER) |
| DOI | 10.32387/prokla.v51i203.1939 |
| OpenAlex | W3164273205 |
| Language | DE |
Der Beitrag behandelt in drei Schritten die Rolle der Verfassung in der gegenwärtigen politischen Krise der USA. Zunächst geht es um die Frage, inwiefern der US-Verfassung das Attribut »demokratisch« zugeschrieben werden kann, und warum der offenbar nicht-demokratische Modus der Präsidentenwahl (Electoral College) noch immer besteht. In einem zweiten Schritt wird die reale Verfassung am Beispiel des Wahlrechts besprochen und im aktuellen restriktiven Umgang damit seitens der republikanischen Partei eine der Wurzeln der derzeitigen politischen Krise der USA geortet. Im dritten Schritt wird die zentrale Rolle der Verfassung als Symbol der Rechtstaatlichkeit in der politischen Kultur der USA behandelt und die These vertreten, dass das patriotische Bekenntnis zur Verfassung in einer Zeit der politischen Polarisierung seine einigende Kraft zu verlieren droht
Humanities · Political science · American Constitutional Law and Politics · Philosophy
| Highly cited | No |
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