Von Gesetzgeberinnen und Gesetzgebern
Geschlechterparität in Österreichs parlamentarischen Vertretungskörpern
Bibliographic Data
| ID | 21610005 |
|---|---|
| Authors | Susanne Gstöttner (ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Sigmund Freud Privatuniversität Wien, corresponding author) |
| Year | 2020 |
| Issue | 4 |
| Pages | 537 |
| Publication date | 2020-01-01 |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Zeitschrift für kritik - recht - gesellschaft (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 1019-5394 • E-ISSN: 2309-7477 |
| Publisher | Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.33196/juridikum202004053701 |
| OpenAlex | W3111707859 |
| Language | EN |
Der Frauenanteil im Nationalrat hat in der aktuellen Gesetzgebungsperiode mit 39 % einen historischen Höchstwert erreicht. In den Landtagen macht die Zahl der Mandatarinnen im Durchschnitt etwa ein Drittel aus. Die Repräsentation von Frauen in Österreichs parlamentarischen Vertretungskörpern steigt damit kontinuierlich an, entspricht aber nach wie vor nicht der tatsächlichen Geschlechterverteilung in der Gesamtbevölkerung. Die Forderung nach einer Erhöhung des Frauenanteils bleibt weiterhin aktuell. In mehreren europäischen Staaten gibt es bereits Paritätsregelungen im Zusammenhang mit Wahlen zu gesetzgebenden Organen. Insbesondere verpflichtende Quotenregelungen erfahren vor dem Hintergrund der Grundsätze des freien Wahlrechts und der Parteienfreiheit jedoch zuweilen Kritik oder werden auf den richterlichen Prüfstand genommen. Vor dem Hintergrund der zentralen Bedeutung der Gleichstellung von Frauen und Männern für die Demokratie ist eine Rechtfertigung aber jedenfalls möglich
Gynecology · Humanities · Political science · Law and Political Science · Medicine · Philosophy · Public Administration and Political Analysis
| Highly cited | No |
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