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Das Selbstbestimmungsgesetz

Ein kritischer Kommentar

Bibliographic Data

ID21715425
AuthorsBernd Ahrbeck (International Psychoanalytic University (IPU-Berlin) , Stromstr. 1 , Berlin , Germany)
Year2025
Volume26
Issue2
Pages319-328
Publication date2025-10-27
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueSozialer Sinn (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 1439-9326 • E-ISSN: 2366-0228
PublisherWalter de Gruyter GmbH (PUBLISHER • DE)
DOI10.1515/sosi-2025-0015
LanguageEN
References cited12

Kaum ein Thema hat in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit erregt wie die Transidentität und Transsexualität. Das Ende 2024 in Kraft getretene Selbstbestimmungsgesetz ersetzt das alte Transsexuellengesetz, das sich in Teilen als verfassungswidrig erwiesen hat. Das Selbstbestimmungsgesetz enthält eine radikale anthropologische Neuorientierung. Nunmehr lässt sich der Geschlechtseintrag aufgrund eines reinen Sprachakts ändern, bereits von 14-jährigen Kindern, ohne eine fachliche Begutachtung. Ein hochkomplexes bio-psycho-soziales Phänomen wird auf eine einzige Kategorie reduziert, die der Selbstbestimmung. Das Geschlecht wird zu einer Frage der Wahl. Das hat fatale Folgen: Der transaffirmative Weg übergeht elementare wissenschaftliche Erkenntnisse, deshalb wenden sich immer mehr Länder von ihm ab. Vor allem Kinder- und Jugendliche werden in eine Situation gebracht, die sie in aller Regel überfordert. Die Gesellschaft gibt unerlässliche Schutzfunktionen auf

  • Basteln am Ich

    Bernd Ahrbeck, Anne Hamilton•Basteln am Ich•2024

  • Die Illusion grenzenloser Verfügbarkeit

    Martin Teising, Arne Burchartz•Die Illusion grenzenloser…•2023

Highly citedNo

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Ethnos_APP • Open Source Project • MIT License • Frontend v2.0.0 • Privacy and Cookies • API Documentation: api.ethnos.app/docs • API Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17049435 • Frontend Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17050053 • cruz.rio.br • Expectantes Misericordiae