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Replik auf den Diskussionsanstoß zu „Gütekriterien qualitativer Sozialforschung“ von Jörg Strübing, Stefan Hirschauer, Ruth Ayas, Uwe Krähnke und Thomas Scheffer

Bibliographic Data

ID21715472
AuthorsFrank Schröder (0000-0001-8495-7210, Universität Bamberg, Lehrstuhl für Soziologie insbes. soziologische Theorie , Feldkirchenstraße 21, 96052 Bamberg Germany, corresponding author), Oliver Schmidtke (0000-0002-8884-7104, Universität Siegen, Seminar für Sozialwissenschaften , Adolf-Reichwein-Str. 3, 57076 Siegen Germany)
Year2021
Volume22
Issue1
Pages261-286
Publication date2021-01-27
Open AccessNo
TypeARTICLE
VenueSozialer Sinn (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 1439-9326 • E-ISSN: 2366-0228
PublisherWalter de Gruyter GmbH (PUBLISHER • DE)
DOI10.1515/sosi-2021-0010
OpenAlexW3180835775
LanguageDE
References cited9

Der Text ist eine Replik auf den Diskussionsanstoß zu Gütekriterien qualitativer Sozialforschung von Jörg Strübing et al. (2018) und der Replik der Autorengruppe (vgl. Hirschauer et al. 2019) auf die Kritik von Eisewicht und Grenz (2018). Es werden anhand der Interpretation von einzelnen Textstellen folgende Probleme der Beiträge herausgearbeitet: 1. Das Ignorieren der vorhandenen methodologischen Diskussion um Gütekriterien in der empirischen Sozialforschung. 2. Die Vermeidung der Ableitung der Notwendigkeit ansatz-übergreifender Gütekriterien aus den besonderen Bedingungen qualitativer Forschungs-prozesse, ihren typischen Problemlagen und Fallstricken. 3. Die Vermeidung von klaren Argumentationen und Schlussprozessen, die Dominanz von Mitteln der rhetorischen Manipulation sowie die implizite Diskreditierung vermeintlicher Gegenpositionen. 4. Die Diffusität der vorgeschlagenen fünf Gütekriterien, die für Konzeption und Durchführung von Forschung nicht hilfreich erscheinen und im Falle ihrer erfolgreichen Implementierung ausschließlich diskretionäre Handlungsspielräume für zukünftige gutachterliche Praxis ermöglichten

Humanities · German Social Sciences and History · Innovation, Technology, and Society · Philosophy · Sociology and Education Studies

  • Standards nicht-standardisierter Forschung in den Erziehungs- und Sozialwissenschaften

    Ralf Bohnsack•Standards und Standardisierungen…•2005

  • Gütekriterien qualitativer Sozialforschung

    Open Access•Uwe Flick•Handbuch Methoden der Empirischen…•2019

  • Qualitative Sozialforschung

    Aglaja Przyborski, Monika Wohlrab-Sahr•Qualitative Sozialforschung•2014

  • Gütekriterien in der qualitativen Sozialforschung als Form der Reflexion und Kommunikation. Eine Replik auf die Beiträge von Strübing et al. und Eisewicht & Grenz

    Till Jansen•Zeitschrift für Soziologie•2019

  • Von der Notwendigkeit ansatzübergreifender Gütekriterien. Eine Replik auf Paul Eisewicht und Tilo Grenz

    Stefan Hirschauer, Jörg Strübing et al.•Zeitschrift für Soziologie•2019

  • Die (Un)Möglichkeit allgemeiner Gütekriterien in der Qualitativen Forschung – Replik auf den Diskussionsanstoß zu „Gütekriterien qualitativer Forschung“ von Jörg Strübing, Stefan Hirschauer, Ruth Ayaß, Uwe Krähnke und Thomas Scheffer

    Paul Eisewicht, Tilo Grenz•Zeitschrift für Soziologie•2018

  • Theoretischer Konservatismus und hegemonialer Gestus

    Open Access•Jörg Strübing•ZQF – Zeitschrift für Qualitative…•2017

  • Zentrale Merkmale und periphere Irritationen interpretativer Sozialforschung

    Open Access•Ronald Hitzler•ZQF – Zeitschrift für Qualitative…•2016

  • Gütekriterien qualitativer Sozialforschung. Ein Diskussionsanstoß

    Jörg Strübing, Stefan Hirschauer et al.•Zeitschrift für Soziologie•2018

Highly citedNo

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