Störung und Dynamik als Normalfall
Was bedeutet das für Natur- und Geschlechterverhältnisse
Bibliographic Data
| ID | 21820343 |
|---|---|
| Authors | Christine Katz (0000-0001-5871-4485, Diversitech (United States)), Daniela Gottschlich (0000-0001-5675-8556, HTWG Hochschule Konstanz - Technik, Wirtschaft und Gestaltung) |
| Year | 2026 |
| Volume | 18 |
| Issue | 1-2026 |
| Pages | 11 |
| Publication date | 2026-03-05 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | GENDER – Zeitschrift für Geschlecht Kultur und Gesellschaft (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 1868-7245 • E-ISSN: 2196-4467 |
| Publisher | Verlag Barbara Budrich GmbH (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3224/gender.v18i1.02 |
| OpenAlex | W7133641241 |
| Language | EN |
| References cited | 24 |
Der Beitrag untersucht, wie Störung und Dynamik in ökologischen Theorien und im praktischen Naturmanagement Eingang finden und welche Bedeutung dies für Geschlechterverhältnisse hat. Denn auch in der Ökologie wird implizit eine Auseinandersetzung über Gesellschaftliches und damit über Geschlechterverhältnisse ausgetragen. Wir nutzen Erkenntnisse aus drei Forschungsprojekten und dualismuskritische Zugänge aus der Geschlechtertheorie. Der Wandel im Naturverständnis von Stabilität zu Störung und Dynamik als Normalfall eröffnet neue Perspektiven, die mit der bisherigen dualistischen Herrschaftslogik brechen: mit Instrumentalisierung, Ausbeutung und Unterordnung „des Anderen“. Zugleich begünstigt in der Ökologie dieser Wandel die Tendenz zur Fixierung auf Funktionalität, was wiederum die Ökonomisierbarkeit von Natur erleichtert. Ein prozesshaftes Naturverständnis, wie wir es im Lübecker Modell der naturnahen ökologischen Waldwirtschaft finden, bietet hingegen Chancen für tatsächlich nachhaltiges vorsorgendes Naturmanagement – für ein Caring with Nature/s in der Praxis
Limiting · Ecology, Conservation, and Geographical Studies · Economic and Social Issues · Environmental Science and Technology
| Highly cited | No |
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