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Mit Geschlecht hat das aber nichts zu tun“. Über die Schwierigkeiten von Professorinnen, über Geschlecht (nicht) zu sprechen

Bibliographic Data

ID21820437
AuthorsTanja Paulitz (0000-0001-8847-4646), Leonie Wagner (0000-0002-8299-6942)
Year2023
Volume15
Issue2
Pages117-131
Publication date2023-06-22
Peer ReviewedYes
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueGENDER – Zeitschrift für Geschlecht Kultur und Gesellschaft (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 1868-7245 • E-ISSN: 2196-4467
PublisherVerlag Barbara Budrich GmbH (PUBLISHER)
DOI10.3224/gender.v15i2.09
OpenAlexW4381617464
LanguageDE
Citations received2
References cited15

Historisch wie aktuell finden sich in Interviews mit Professorinnen Konstruktionen von Geschlechtsneutralität, mit denen sie versuchen, die Widersprüche zu bearbeiten, die sich aus der Meritokratienorm der Wissenschaft und gleichstellungspolitischen Versprechungen einerseits und alltäglichen Erfahrungen in der Hochschule andererseits ergeben. In einer aktuellen qualitativen Untersuchung an Hochschulen (Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Kunst- und Musikhochschulen) wurden erstmals seit den 1980er-Jahren Erzählungen von Professor:innen über alltägliche Erfahrungen bzw. deren Einordnung in eine vergeschlechtlichte Organisationskultur analysiert. Zentraler Befund ist die regelmäßige und proaktive Dethematisierung von Geschlecht als relevanter Faktor für erfahrene Marginalisierungen. Diese Aussagen werden im vorliegenden Beitrag nicht als nahtlose Deskription einer heute erreichten Geschlechtsegalität gedeutet, sondern als Praktiken der Bürgschaft für eine vermeintlich erreichte geschlechterneutrale Hochschule sowie als eigene Statussicherung auf der Position als Professorin und meritokratisch anerkannte Leistungsträgerin

Humanities · Gender Diversity and Inequality · Historical Gender and Feminism Studies · Philosophy · Sociology and Education Studies

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Citation span2026 - 2026 (1)
Citation velocitycurrent
Highly citedNo
Citation typesNeutral: 2

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