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Die Sturmabteilung kommt ins britische Raj

Der Aufstieg DER AUFSTIEG des Nationalsozialismus in Bertolt Brechts Kolonialstück "Mann ist Mann" (1926)

Bibliographic Data

ID21869482
AuthorsJuanjo Monsell Corts (0000-0001-7397-113X, Universitat de València, corresponding author)
Year2025
Issue15
Pages23-46
Publication date2025-12-23
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueAnuari de Filologia Literatures Contemporànies (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 2014-1416 • E-ISSN: 2014-1416
PublisherEdicions de la Universitat de Barcelona (PUBLISHER)
DOI10.1344/aflc2025.15.2
OpenAlexW7154125881
LanguageDE
References cited12

Dieser Beitrag untersucht die Verbindungen zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus in Bertolt Brechts Theaterstück Mann ist Mann (1926). Die Analyse basiert auf den Konzepten der „Vorerinnerung“ und der „multidirektionalen Erinnerung“ sowie Hannah Arendts Werk The Origins of Totalitarianism (1951). Das Stück, dessen Handlung im kolonialen Indien spielt, verwendet ästhetische Elemente und Konzepte der europäischen Kolonialerfahrung des 19. Jahrhunderts, die später für die Gestaltung des Nationalsozialismus entscheidend waren. Der Artikel argumentiert, dass Brechts Werk die Möglichkeit eröffnet, Vergleiche zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus anzustellen, noch bevor der Holocaust als einzigartiges und unvergleichliches Ereignis etabliert wurde. Dabei wird die Relevanz der „Vorerinnerung“ für das Verständnis historischer Ereignisse und ihrer Darstellung in der Literatur hervorgehoben. Die Studie zeigt, dass die theoretischen Verbindungen zwischen beiden Phänomenen, die seit den 1950er Jahren populär wurden, bereits in der Literatur vor dem Aufkommen des Zweiten Weltkriegs existierten. Durch die Analyse von Mann ist Mann wird deutlich, wie literarische Werke als Spiegel und Vorwegnahme historischer Entwicklungen dienen können und wie sie zur Formung des kollektiven Gedächtnisses beitragen

German · Nazism · The Holocaust · Franz Kafka Literary Studies · German Literature and Culture Studies · Hannah Arendt's Political Philosophy

  • Brecht's Mann ist Mann and the Death of Tragedy in the 20th Century

    James K Lyon•The German Quarterly•1994

  • Lived multidirectionality

    Open Access•Michael Rothberg•Memory Studies•2022

  • A Spectre is Haunting Germany

    Aleida Assmann•Journal of Genocide Research•2020

  • Rethinking early‐modern colonialism

    Amelia Hadfield, Andrew Hadfield•Irish Studies Review•1999

  • Probing the boundaries of Irish memory

    Open Access•Guy Beiner•Irish Historical Studies•2014

Highly citedNo

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