Trqqas asati
Eine lykische Formel mit langer Vorgeschichte
Bibliographic Data
| ID | 22002542 |
|---|---|
| Authors | Diether Schürr (0000-0001-7277-0053, Klinikum Hanau, corresponding author) |
| Year | 2022 |
| Publication date | 2022-12-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Journal of Philia (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 2149-505X • E-ISSN: 2149-505X |
| Publisher | Journal of Philia (PUBLISHER) |
| DOI | 10.36991/philia.202214 |
| OpenAlex | W4407866653 |
| Language | EN |
Eine mesopotamische Formel wurde von den Hethiterkönigen übernommen und für kurze Zeit auch bildlich auf Siegeln und in einem Felsrelief dargestellt. Sie wurde auch in das Reichsluwische der hieroglyphischen Königsinschriften übersetzt und taucht so in den spätluwischen Inschriften lange nach dem Ende des Hethiterreiches wieder auf, in vielfältiger Verwendung. Außerdem wurde sie auch zur Bildung von Personennamen benutzt, die sich von Kilikien weiter nach Westen verbreitet haben, wie verstreute Belege in hauptsächlich griechischen Inschriften belegen. Die Formel selbst wurde in der langen lykischen Inschrift des Agora-Pfeilers in Xanthos (spätes 5. Jh. v. Chr.) verwendet, wo sie freilich nicht länger ein persönliches Verhältnis zur Gottheit anzeigt, sondern die Wertschätzung von Königsherrschaft durch sie
Ancient Egypt and Archaeology · Archaeology and Historical Studies · Language, Linguistics, Cultural Analysis · Philosophy
| Citation velocity | historical |
|---|---|
| Highly cited | No |