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Schreiben im Versuch, "Schönheit" und „Glück herzustellen“

Die Sehnsucht als zentrales Motiv des Erzählens von Urs Widmer

Bibliographic Data

ID22147155
AuthorsDOROTA SOŚNICKA (0000-0002-5013-5515, University of Szczecin, corresponding author)
Year2022
Volume7
Pages147-167
Publication date2022-12-30
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueTransfer Reception Studies (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 2451-3334 • E-ISSN: 2657-7216
PublisherUniwersytet Humanistyczno-Przyrodniczy im. Jana Dlugosza w Czestochowie (PUBLISHER)
DOI10.16926/trs.2022.07.07
OpenAlexW4386200461
LanguageDE

In Urs Widmers Werk, das in den unterschiedlichsten Varianten illusionslose Utopien ‚in die Luft‘ entwirft, wird dauernd der Gegensatz zwischen Wirklichkeit und der Sehnsucht nach einer besseren und bunteren Welt, zwischen poetischer Vision und gesellschaftlicher Realität thematisiert. Dass die Sehnsucht das konstituierende Element seines Erzählens bildet, bezeugt bereits der Titel seines programmatischen Essays Das Normale und die Sehnsucht (1972), in dem der Schriftsteller in Form von Fragen dies diskutierte, was ihn vordergründig beschäftigte und was er mit seinem Erzählen eigentlich zu erreichen suchte. Der Beitrag geht demzufolge den zentralen, in diesem Essay formulierten Fragen nach und präsentiert an einigen ausgewählten Werken des Schweizer Autors – insbesondere an der Erzählung Liebesbrief für Mary (1993) –, inwiefern und in welcher Gestalt Literatur als Ausdruck der Sehnsüchte betrachtet werden kann

Art · Humanities · Art, Aesthetics, and Perception · German Literature and Culture Studies · Philosophy · Psychoanalysis and Social Critique

Highly citedNo

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