Gibt es eine Zweite-Person-Perspektive als eigenständigen epistemischen Zugang zur Fremdpsyche
Bibliographic Data
| ID | 22258584 |
|---|---|
| Authors | Jörg Disse (Theologische Fakultät Fulda, corresponding author) |
| Year | 2023 |
| Volume | 4 |
| Issue | 2 |
| Pages | 187-201 |
| Publication date | 2023-11-17 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | cultura & psyché (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 2730-5732 • E-ISSN: 2730-5732 |
| Publisher | Springer Science and Business Media LLC (PUBLISHER) |
| DOI | 10.1007/s43638-023-00088-w |
| OpenAlex | W4388764620 |
| Language | DE |
| References cited | 11 |
In der Intersubjektivitätsforschung kursiert die Idee einer Zweite-Person-Perspektive als eigenständiger epistemischer Zugang zu psychischen Phänomenen. In Auseinandersetzung mit den Ansätzen von Michael Pauen und Thomas Fuchs möchte ich aufweisen, dass es nicht sinnvoll ist, neben den etablierten Erste- und Dritte-Person-Perspektiven eine Zweite-Person-Perspektive einzuführen. Ausgehend von der Annahme, dass Perspektiven sich ausschließlich durch die Mittel, durch die unterschiedlichen Erfahrungskanäle und nicht durch die Beziehung auf unterschiedliche Gegenstandsbereiche sinnvoll voneinander unterscheiden, wird gezeigt, dass sowohl Pauen als auch Fuchs die Zweite-Person-Perspektive letztlich als die Beziehung zu einem bestimmten Gegenstandsbereich verstehen, und dass zugleich von einem eigenständigen Erfahrungskanal neben denen der Ersten- und Dritten-Person-Perspektive nicht sinnvoll die Rede sein kann
Humanities · Academic and Historical Perspectives in Psychology · Philosophy · Psychoanalysis and Psychopathology Research · Social Representations and Identity
| Highly cited | No |
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