Wohlfahrtsmix und soziale Dienste
Datos Bibliográficos
| ID | 23176300 |
|---|---|
| Autores | Adalbert Evers (0000-0001-5129-0851, autor de correspondencia) |
| Año | 2011 |
| Páginas | 265-283 |
| Fecha de publicación | 2011-01-01 |
| Peer Reviewed | Sí |
| Open Access | No |
| Tipo | CHAPTER |
| Revista | Handbuch Soziale Dienste (SOURCE_BOOK) |
| Editorial | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-531-92091-7_13 |
| OpenAlex | W76975805 |
| ISBN | 9783531920917 |
| Idioma | DE |
| Citas recibidas | 10 |
| Referencias citadas | 25 |
Der Begriff des Wohlfahrtsmix, entstanden in den sozialpolitischen Debatten der 1980er- Jahre, hat auch jenseits der Frage nach seinen spezifischen analytischen Inhalten eine bis heute anhaltende Attraktivität, die über den akademischen Bereich hinausgeht. Dafür mag es zwei gute Gründe geben. Der erste liegt wohl darin, dass sich mit diesem Begriff eine neue Richtung des Nachdenkens über Lebenszusammenhänge, Modernisierungs- und Reformkonzepte einfangen lässt, bezeichnet der Begriff doch die Pluralität der Ressourcen und Instanzen, die für Lebensqualität und Konzepte des guten Lebens von Bürgern eine Rolle spielen; es geht um Staat, Markt, den dritten Sektor von Assoziationen verschiedenster Art und um Gemeinschaftsformen auch jenseits von Familie. Das heißt aber auch umgekehrt, dass damit lange Zeit dominierenden Gesellschaftsauffassungen, die einer Instanz absolute Priorität zumessen wollten (dem Staat oder dem Markt) und die andere, wie z.B. Familie, Gemeinschaften oder Assoziationen zu zweitrangigen Akteuren oder gar zu historischen Relikten erklären, implizit eine Absage erteilt wird. All das hat ja in der Sozialpolitik mit etatistischen oder marktliberalen Konzepten Tradition. Beim Begriff des Wohlfahrtsmix und mehr noch bei dem oft synonym verwendeten Begriff des Wohlfahrtspluralismus wird mit dieser Tradition gebrochen. Es geht hier um relative Bedeutungen, eine Überwindung bipolaren und bestimmte Sektoren und Instanzen ausschließenden Denkens. In diesem Sinne sind Wohlfahrtsmix und Wohlfahrtspluralismus nicht nur analytische sondern auch konzeptionelle Begriffe. Das wird vor allem dort deutlich, wo es um die Bedeutung von Familie/Gemeinschaft und des Dritten Sektors mit seinen vielfältigen Assoziationen geht.
Humanities · Political science · Economic and Social Issues · Employment and Welfare Studies · Philosophy · Social Policy and Reform Studies
Care Work in der gesellschaftlichen Transformation
Die Professionalisierung tiergestützter Dienstleistungen
Zivilgesellschaft und Wohlfahrtsstaat in Deutschland
Combining welfare mix and New Public Management
Die Entwicklung des Voluntary Sector in Großbritannien und Perspektiven für die Erforschung gesellschaftlichen Wandels in den 1970er und 1980er Jahren
Was ist eine Caring Community
Sozialpädagogische Fachlichkeit und Professionalität Sozialer Arbeit in der Migrationsgesellschaft
Outsourcing and Networking
Worlds of Welfare Services
Regimes, Social Risks and the Welfare Mix
Understanding the Mixed Economy of Welfare ‐ Edited by Martin Powell
Economic Action and Social Structure
Creating Citizen-Consumers
Welfare Pluralism and Social Policy
Ökonomisierung der Lebenswelt durch aktivierende Familienpolitik?
Why We Need a New Welfare State
Sozialpolitik und Sozialstaat
The Handbook of Social Policy
Dilemmas of the Welfare Mix
The Welfare State in Transition
Bürgergesellschaft und Sozialstaat
Gemeinnützige Organisationen im gesellschaftlichen Wandel
Wohlfahrtspluralismus
Economic Action and Social Structure
Introduction
Nonprofit Organisations and Social Economy
Desorganisation mit System
Einbettung und Kontingenz / Embeddeness and Contingency
The welfare state
Engagement-politik
Welfare regimes and the welfare mix
The Welfare State East and West
The civil society sector
| Obras citantes distintas | 10 |
|---|---|
| Citas por año | 0,71 |
| Intervalo de citas | 2012 - 2023 (12) |
| Velocidad de citación | historical |
| Altamente citado | No |
| Tipos de cita | Neutras: 10 |