Der ‘doppelte Simo’ Zur Komposition der Andria des Terenz
Bibliographic Data
| ID | 23441258 |
|---|---|
| Authors | Michael Weißenberger (Heinrich Heine University Düsseldorf, corresponding author) |
| Year | 1997 |
| Pages | 105-118 |
| Publication date | 1997-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Griechisch-römische Komödie und Tragödie II (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | J.B. Metzler (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-476-04271-2_9 |
| OpenAlex | W2576675643 |
| ISBN | 9783476042712 |
| Language | DE |
Terenz macht bei drei seiner sechs Stücke jeweils im Prolog die Angabe, daß er als Vorlage nicht eine einzige, sondern zwei griechische Komödien benutzt habe.1 In den Eunuchus wurden zwei Figuren, die in dem gleichnamigen Stück Menanders nicht vorkamen, eingefügt, ein parasitus und ein miles gloriosus, beide der Menanderkomödie Kóλa§ entnommen.2 Die Adelphoe hat der Dichter durch eine aus dem Diphilos-Stück ∑υνaπoθνἡσκovτες übertragene Szene bereichert.3 In beiden Fällen diente also eine Komödie als primäre und durchgängig benutzte Vorlage, die andere als Quelle für mehr oder weniger marginale Zutaten.4 Ähnlich beschaffen zu sein scheint die Gewichtung der beiden Vorlagen im Falle von Terenz’ frühestem Stück, der Andria, doch äußert er sich hier bedeutend weniger präzise: Was also gut paßte, das bekennt der Dichter von der Perinthia in die Andria übertragen und wie sein Eigentum verwendet zu haben.’ (13f.)
Art · Classical Antiquity Studies · Historical, Religious, and Philosophical Studies · Linguistics and language evolution · Philosophy
| Highly cited | No |
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