Die Schule des Vergleichens und die Suche nach der Wahrheit wissenschaftlicher Fakten
Bibliographic Data
| ID | 23625427 |
|---|---|
| Authors | Angelika Epple (0000-0002-7913-8656, corresponding author) |
| Year | 2020 |
| Pages | 25-34 |
| Publication date | 2020-07-21 |
| Open Access | Yes |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Die Corona-Gesellschaft (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | Transcript Verlag (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.14361/9783839454329-003 |
| OpenAlex | W3136296231 |
| ISBN | 9783839454329 |
| Language | DE |
Angelika Epple untersucht in ihrem Beitrag die Rolle von Vergleichen im Umgang mit der Pandemie. Vergleichen ist eine Alltagspraxis und gleichermaßen eine wissenschaftliche Methode in fast allen Disziplinen. In Podcasts, Zeitungen oder Fachzeitschriften werden derzeitig methodische Finessen des statistischen Vergleichens ebenso diskutiert, wie die Vergleichbarkeit nationaler Unterschiede im Umgang mit der Pandemie bestärkt oder bestritten wird. Warum ist das so? Vergleiche erscheinen als geeignetes Mittel, die Gültigkeit einer Argumentation zu verbürgen. Der Beitrag unterscheidet drei Typen des Vergleichens in der Corona-Debatte, die einen je spezifischen Wahrheitsanspruch zur Geltung bringen: medizinische Vergleiche, politische Vergleiche und Vergleiche, die Verschwörungstheorien legitimieren. Ein größeres Verständnis davon, was Akteure (alles) tun, wenn sie vergleichen, und wie die jeweilige Vorgehensweise einzuordnen ist, hilft dabei, wissenschaftliche Fakten von fake news zu unterscheiden, ohne in ein szientistisches Wissenschaftsverständnis zurück zu fallen. Die Corona-Pandemie ist eine Schule des Vergleichens.
Humanities · Political science · Consumer behavior in food and health · Philosophy
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