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Das politische Denken Max Webers

Bibliographic Data

ID23627230
AuthorsBrigitte Hommerich (corresponding author)
Year1986
Pages26-46
Publication date1986-01-01
Open AccessNo
TypeCHAPTER
VenueWille Zur Herrschaft und der Hunger Nach Glück (SOURCE_BOOK)
PublisherVS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE)
DOI10.1007/978-3-322-88688-0_3
OpenAlexW832432764
ISBN9783322886880
LanguageDE

Obwohl bisher alle Teile des Weberschen Werkes mannigfach Anlaß zu unterschiedlichsten Interpretationen geboten haben, nehmen die politischen Schriften hierbei eine Sonderrolle ein, entzündeten sich doch hieran Kontroversen, deren Heftigkeit nur aufgrund der in den Schriften selbst zu Tage tretenden politischen Brisanz erklärbar ist. Die Frage, wie das politische Werk Max Webers zu rezipieren sei, ob es — grob vereinfacht — der Tradition des politischen Liberalismus zuzuordnen seil, oder ob es sich geradezu als theoretische Legitimation des au-toritäten Staates lesen lasse2), hat die Diskussion seit der Nachkriegszeit so sehr strukturiert, daß die wissenschaftliche Kontroverse oftmals in eine politische auszuufern drohte.

Humanities · German Social Sciences and History · Philosophy · Political Theology and Sovereignty · Weber, Simmel, Sociological Theory

Highly citedNo

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