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Plutarchs Denken in Bildern

Studien zur literarischen, philosophischen und religiösen Funktion des Bildhaften

Bibliographic Data

ID24035909
AuthorsRainer Hirsch-Luipold (0000-0002-6938-268X), Rainer Hirsch‐Luipold (corresponding author)
Year2002
Volume14
Pages336
Publication date2002-01-01
Open AccessNo
TypeBOOK
VenuePlutarchs Denken in Bildern (SOURCE_BOOK)
PublisherMohr Siebeck (PUBLISHER)
DOI10.1628/978-3-16-158646-0
OpenAlexW618873663
ISBN9783161586460, 9783161477522
Open LibraryOL3734151M
LanguageDE
Citations received1

Denken in Bildern? Hatte die überwältigende Fülle von Bildern, von Vergleichen und Gleichnissen aus allen Bereichen des antiken Wissens, noch bis ins 18. Jahrhundert zur Beliebtheit von Plutarchs Schriften beigetragen, so galt sie seit der Aufklärung eher als Zeichen mangelnder Seriosität und gedanklicher Stringenz. Rainer Hirsch-Luipold zeigt demgegenüber, wie Plutarch Bilder und Bildfelder als Teil einer besonderen philosophischen Darstellungsform begreift. Die umfassende Struktur des Bildhaften wird aus seiner Verwendung des griechischen Begriffs eikon deutlich. Unter diesem Begriff verbindet der Mittelplatoniker und delphische Priester Phänomene der darstellenden Kunst (Statue, Gemälde, Siegelabdruck etc.) und der Sprache (Gleichnis, Allegorie, Metapher, Rätselwort etc.) mit einer philosophischen Sicht der Welt als Abbild und Widerschein einer höheren göttlichen Realität. Neben Untersuchungen zur Rezeption von darstellender Kunst und zur Terminologie bildhafter Sprache bietet die Arbeit ausführliche literarische und philosophische Interpretationen der Bildersprache ausgewählter Schriften. Rainer Hirsch-Luipold interpretiert die Bilder als Teil der philosophischen Gedankenführung, eröffnet so den Blick auf die philosophische und religionsgeschichtliche Bedeutung Plutarchs und führt zugleich ein Instrument zur Analyse des Aufbaus und der Struktur seiner Schriften vor. Aufgrund ihrer religiösen Färbung wird die Bildersprache Plutarchs zudem als pagane Parallele zur gleichzeitig entstehenden Gleichnissprache des Neuen Testaments interessant.

Art · Ästhetik · Erkenntnistheorie · Plutarch · Aesthetics · Church History · Classics · Epistemology · History of Ancient Religions · New Testament · Philosophy · Religious Studies · Joseph Conrad and Literature · Ancient Philosophy · Art and literature · Criticism and interpretation · Figures of speech · Greece · Greek language · Language · Philosophy - Ancient · Religión

  • Counterfeit in Character but Persuasive in Appearance”

    Michael Squire, Jonas Grethlein•Classical Philology•2014

Citations per year0.08
Citation span2014 - 2014 (1)
Highly citedNo

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