Megafusionen
Trends, Ursachen und Implikationen
Bibliographic Data
| ID | 24037754 |
|---|---|
| Authors | Henning Klodt, Jörn Kleinert (0000-0002-1167-9245) |
| Year | 2000 |
| Pages | 121 |
| Publication date | 2000-01-01 |
| Open Access | No |
| Type | BOOK |
| Venue | Megafusionen: Trends, Ursachen und Implikationen (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | Mohr Siebeck (PUBLISHER) |
| DOI | 10.1628/978-3-16-166271-3 |
| OpenAlex | W1538346286 |
| ISBN | 9783161662713 |
| Language | DE |
Seit Mitte der neunziger Jahre ist nicht nur das Fusionsvolumen kräftig angestiegen, es sind auch immer mehr und immer größere Unternehmenszusammenschlüsse zu beobachten. Jörn Kleinert und Henning Klodt zeigen, welche Bedeutung Globalisierung, Deregulierung und Konsolidierung in einigen Wirtschaftszweigen für diese Entwicklung haben. Als Gründe für Fusionen können aus theoretischer Sicht neben der Gewinnsteigerung durch größere Marktmacht vor allem Synergieeffekte durch die Bereitstellung von zentralen Unternehmensdienstleistungen und die Nutzung von Fusionen als Mittel des Marktein- oder -austritts angeführt werden. In der empirischen Untersuchung auf der Grundlage der von der EU-Kommission überprüften Fusionsfälle ließen sich nur geringe Effizienzverbesserungen im Zuge von Fusionen nachweisen. Das bestätigt das in der Literatur gezeichnete Bild der Synergieeffekte, jedoch finden sich dort auch nur geringe Marktmachteffekte. Die gegenwärtige Fusionswelle geht mit einer räumlichen Ausweitung der relevanten Märkte und in manchen Bereichen auch mit einer Deregulierung einher. Eine generelle Gefährdung des Wettbewerbs auf den Weltmärkten ist deshalb nicht zu befürchten. Die Wettbewerbspolitik sollte diese Prozesse aber durchaus kritisch begleiten und auch über internationale Wettbewerbsregeln nachdenken.
Economics · Economic Theory - Microeconomics · Foreign Trade and Payments · Blood donation and transfusion practices
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