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Zur demokratischen Legitimation von Europas Richtern Eine vergleichende Rekonstruktion der Richterauswahl zu EGMR und EuGH

Bibliographic Data

ID24038123
AuthorsArmin Von Bogdandy (0000-0001-6637-7271, Max Planck Society), Christoph Krenn (0000-0002-3586-6387, Max Planck Society)
Year2014
Volume69
Issue11
Pages529-537
Publication date2014-01-01
Open AccessNo
TypeARTICLE
VenueJuristenZeitung (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0022-6882 • E-ISSN: 1868-7067
PublisherMohr Siebeck (PUBLISHER)
DOI10.1628/002268814x13987663944856
OpenAlexW2051413530
LanguageDE

EGMR und EuGH üben auf wirkmächtige Weise öffentliche Gewalt aus. Dies bedingt die Frage ihrer demokratischen Rechtfertigung. Der vorliegende Beitrag rekonstruiert vor diesem Hintergrund die Verfahren zur Auswahl der EGMR- und EuGH-Richter anhand der demokratischen Prinzipien im Recht des Europarats und der EU. Drei Thesen leiten die Darstellung: Erstens, dass bei der Auswahl der EuGH-Richter die Rechtswirklichkeit hinter den normativen Vorgaben des EUV zurückbleibt; dass zweitens die Auswahlverfahren im Europarat demokratischen Prinzipien weit mehr entsprechen, und zuletzt, dass jedoch zugleich der mangelnde Respekt der Institutionen des Europarats für das Recht, das sie selbst entwickelt haben, demokratisch zutiefst problematisch ist.

Humanities · Political science · European and International Law Studies · European Criminal Justice and Data Protection · Law and Political Science · Philosophy

Highly citedNo
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