Finanzmarktstabilisierung und Anlegereigentum
Ansätze zu einer verfassungsvergleichenden Prinzipienbildung für den hoheitlichen Umgang mit Finanzkrisen
Bibliographic Data
| ID | 24038262 |
|---|---|
| Authors | Michael W Müller (0000-0002-0427-7205, corresponding author) |
| Language | DE |
Während der globalen Finanzkrise sahen sich Hoheitsträger in vielen Staaten veranlasst, zur Wiederherstellung der Finanzmarktstabilität in individuelle Rechtspositionen von Eigen- und Fremdkapitalgebern sowie Staatsgläubigern einzugreifen. Einen zentralen Prüfstein der gerichtlichen und schiedsgerichtlichen Aufarbeitung dieser Eingriffe bilden in allen untersuchten Rechtsordnungen verfassungs- und völkerrechtliche Garantien des Privateigentums. Auf dieser Grundlage erschließt Michael W. Müller die strukturbildende Funktion des Eigentums für das öffentliche Finanzmarktrecht. Dabei zeigt er, dass das Institut grund- und menschenrechtlichen Eigentumsschutzes in der Lage ist, den Konflikt individueller Anlage- und kollektiver Stabilitätsinteressen theoretisch abzubilden. Durch seine rechtsvergleichende Analyse gewinnt der Autor Prinzipien für den hoheitlichen Umgang mit Finanzkrisen, die Gegenstand einer internationalen Verständigung sein könnten.
Art. 14 GG · Europäische Menschenrechtskonvention · Internationales Investitionsschutzrecht · Öffentliches Finanzmarktrecht · Political science · Takings Clause · Administrative Law · Commerce Law, Corporate Law, Business Law, Tax Law · Constitutional Law and Political Science · Foreign Law, Comparative Law · Economic and Business Studies · European Monetary and Fiscal Policies · German Economic Analysis & Policies
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