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Einheitsrecht – prinzipiell oder sektoral?

Bibliographic Data

ID24038306
AuthorsDagmar Coester-Waltjen (0000-0002-4113-2662, corresponding author)
Year2025
Volume89
Issue3
Pages432-450
Publication date2025-01-01
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueRabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0033-7250 • E-ISSN: 1868-7059
PublisherMohr Siebeck (PUBLISHER)
DOI10.1628/rabelsz-2025-0040
OpenAlexW4414299004
LanguageDE

Der Beitrag untersucht nach einer kurzen Schilderung potenzieller Hindernisse und Schwierigkeiten von künftigen Rechtsvereinheitlichungsbestrebungen, insbesondere eines möglichen Desinteresses, welche Akteure und welche Arten der Normproduktion erfolgreich erscheinen mögen. Die starke Verlagerung der Aktivitäten in den Bereich des Soft Law und die Einbeziehung privater Akteure schon in der jüngeren Vergangenheit (sogenannter commercial approach) versprechen eine Konzentration auf eher sektorale Projekte mit einem funktionalen Ansatz. Allerdings sind - wie in der Vergangenheit - auch die Arbeiten an übergreifenden, aber rechtsgebietsspezifischen allgemeinen Prinzipien unverzichtbar. Sie werden als Interpretationshilfe benötigt und haben eine Lückenfüllungsfunktion. Besonders erfolgversprechend ist aus der Sicht Jürgen Basedows die Berücksichtigung der allgemeinen Prinzipien bereits in der Phase der Arbeiten an den jeweiligen sektoralen Projekten. Insofern sollte es (auch in Zukunft) bei einem Sowohl-als-auch des sektoralen und prinzipiellen Vorgehens bleiben.

Interpretation (philosophy) · Nihilism · Phase (matter) · Law and Political Science

Highly citedNo

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