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Zur Überwindung gesetzgeberischer Modellvorstellungen im zivilprozessualen Berufungsrecht durch das bessere Argument der höchstrichterlichen Rechtsprechung

Bibliographic Data

ID24038747
AuthorsHerbert Roth (corresponding author)
Year2019
Volume74
Issue3
Pages115-121
Publication date2019-01-01
Open AccessNo
TypeARTICLE
VenueJuristenZeitung (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0022-6882 • E-ISSN: 1868-7067
PublisherMohr Siebeck (PUBLISHER)
DOI10.1628/jz-2019-0060
OpenAlexW2915079916
LanguageDE

Die Zivilprozessreform 2002 wollte das Rechtsmittel der Berufung vornehmlich in den Dienst der Fehlerkontrolle und -beseitigung erstinstanzlicher Urteile stellen und es damit dem Rechtsmittel der Revision annähern. Die Rechtsprechung des BGH hat sich dem bis heute mit Recht widersetzt und die Berufungsinstanz als zweite, wenngleich eingeschränkte, Tatsacheninstanz verstanden. Deren Aufgabe liegt nach wie vor in der Gewinnung überzeugender und damit richtiger Entscheidungen des Einzelfalles. Der Beitrag geht den Hintergründen dieser unterschiedlichen Sichtweisen nach und bescheinigt der Judikative sachgerechte Ergebnisse, welche die Grenzen konsentierter Methodenlehre nicht überschreiten.

Political science · Criminal Law and Policy · Law and Political Science · Medical and Health Sciences Research · Philosophy

Highly citedNo

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Ethnos_APP • Open Source Project • MIT License • Frontend v2.0.0 • Privacy and Cookies • API Documentation: api.ethnos.app/docs • API Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17049435 • Frontend Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17050053 • cruz.rio.br • Expectantes Misericordiae