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Urkundenvorlage bei Kartellschadensklagen

Editionspflichten nach der ZPO und der Kartellschadensersatzrichtlinie: Vergleich, Modellcharakter und Umsetzungsvorschlag

Bibliographic Data

ID24042966
AuthorsVerena Dorothea Kern (Federal Foreign Office, corresponding author)
LanguageDE

Mit den §§ 33g und 89b ff. GWB wurden auf Grundlage der Kartellschadensersatzrichtlinie (RL 2014/104/EU) neue Regelungen zur Urkundenvorlage im Kartellschadensersatzprozess geschaffen. Diese Regelungen gehen über die bestehenden Editionspflichten im allgemeinen Zivilprozess hinaus. Verena Dorothea Kern untersucht, inwieweit die neuen kartellspezifischen Vorschriften der Dogmatik und Terminologie der ZPO entsprechen, und zeigt Defizite in der Umsetzung der Richtlinienvorgaben auf. Anschließend entwickelt sie einen eigenen Regelungsvorschlag, der den Vorgaben der Richtlinie besser gerecht wird und sich stimmiger in die deutschen Editionsvorschriften einfügt. Die Arbeit wurde mit dem Juratisbona-Preis 2019 des Alumni-Vereins der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Regensburg ausgezeichnet.

§ 33g GWB · § 89b-d GWB · RL 2014/104/EU · Sonderprozessrecht · Vorlagepflicht · Commerce Law, Corporate Law, Business Law, Tax Law · Law of Civil Procedure, Insolvency Law · Computer Science · Digitalization, Law, and Regulation · Law and Political Science

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