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Eugen Ehrlich

Kontexte und Rezeptionen

Bibliographic Data

ID24044640
AuthorsMARIETTA AUER, Eugen Ehrlich
EditorsMartin Auer (0000-0002-3247-9066), Ralf Seinecke (0009-0007-4225-7452)
Year2024
Pages586
Publication date2024-01-01
Open AccessYes
TypeBOOK
VenueEugen Ehrlich (SOURCE_BOOK)
PublisherMohr Siebeck (PUBLISHER)
DOI10.1628/978-3-16-162174-1
OpenAlexW4402850644
ISBN9783161621741, 9783161621734
Open LibraryOL53329294M
LanguageDE
Citations received1

2022 jährte sich Eugen Ehrlichs Todestag zum 100. Mal. Der Schöpfer des »lebenden Rechts« gilt heute als Begründer der Rechtssoziologie und als Vorvater des Rechtspluralismus. Zu Lebzeiten war er als führender Freirechtler verschrien. Seine Heimat, die Bukowina in der heutigen Westukraine und im damaligen östlichsten Winkel des Habsburger Reiches, ist ebenfalls sagenumwoben. Dieser Band widmet sich dem Leben und der Rechtswissenschaft Eugen Ehrlichs. Er beleuchtet seine frühe Zeit als Romanist und seine Auseinandersetzung mit der Historischen Rechtsschule, sein Verhältnis zu Hermann Kantorowicz und zur Soziologie des frühen 20. Jahrhunderts genauso wie zu seinen Rezeptionen im amerikanischen Rechtsrealismus, in der Rechtssoziologie und im Rechtspluralismus. Schließlich fragt der Band nach seiner Relevanz für die heutige Rechtsdogmatik und bietet eine Edition von sieben wiederentdeckten Aufsätzen Ehrlichs. »Zuerst lohnt sich die Lektüre natürlich für die Eugen-Ehrlich-Fans, ob sie nun nur den verführerischen Assoziationen nachgehen wollen, die sich mit „lebendem Recht« verbinden, sich für die entlegeneren Arbeiten Ehrlichs interessieren oder wissen möchten, was andere mit - und auch ohne - Ehrlich gedacht haben.[...] Der zweite Grund, im Band zu blättern, ist der Editionsteil (S. 479ff.). Hier werden sieben unbekanntere Texte Ehrlichs präsentiert [...]. Der dritte Grund, in diesem Band zu lesen, ist die Vielfalt der [...] „Mosaikstücke». Die Beiträge befassen sich locker historisierend mit Kontexten, in denen Ehrlichs Arbeit wirkte - oder auch nicht. [...] Der Band ist damit ungemein ergiebig, und ergiebig dürfte es auch sein, nun weiterzugraben.« Susanne Baer RabelsZ 90:2 (2026), 406-409

Bukowina · Freirecht · Lebendes Recht · Rechtspluralismus · Rechtssoziologie · 19th to 21st Century · History of Law · History of Research and Scholarship · Legal Theory · Roman Law · Historical Medical Research and Treatments · Philosophy

  • Eugen Ehrlich

    Christopher Adair-Toteff•History of European Ideas•2025

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Citation span2025 - 2025 (1)
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