Das Verständigungsurteil des Bundesverfassungsgerichts und die Notwendigkeit von Reformen im Strafprozess
Bibliographic Data
| ID | 24045459 |
|---|---|
| Authors | Patricia Rabe (BG Klinik Tübingen, corresponding author) |
| Year | 2017 |
| Volume | 8 |
| Pages | 582 |
| Publication date | 2017-01-01 |
| Open Access | No |
| Type | BOOK |
| Venue | Das Verständigungsurteil des Bundesverfassungsgerichts und die Notwendigkeit von Reformen im Strafprozess (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | Mohr Siebeck (PUBLISHER) |
| DOI | 10.1628/978-3-16-155186-4 |
| OpenAlex | W2780658594 |
| ISBN | 9783161551864, 9783161548765 |
| Open Library | OL46096821M |
| Language | DE |
Nahezu 30 Jahre benötigte der Gesetzgeber, um Verständigungen im Strafverfahren seit ihrem ersten Aufkommen in den 1970er Jahren gesetzlich zu regeln. Mit großer Spannung wurde daher das sogenannte 'Verständigungsurteil' des Bundesverfassungsgerichts vom 19. März 2013 erwartet, das sich erstmals ausführlich mit der Verfassungsmäßigkeit der gesetzlichen Kodifikation des Verständigungsverfahrens befasste. Statt jedoch die hochpolitische Diskussion in Literatur und Rechtsprechung zu beenden, so schien es, stieg Karlsruhe in diese ein: § 257c StPO, gerade noch verfassungsgemäß, könnte im Falle einer weiteren Nichtbefolgung durch die Praxis verfassungswidrig werden. Der Gesetzgeber steht nun zwischen den Stühlen der Praxis und des BVerfG: hat er überhaupt noch Raum für Reformen? Patricia Rabe stellt die These auf, dass der Gesetzgeber auch nach dem 19. März 2013 vor allem Konsens fördern und fordern kann.
§ 257c StPO · 19. März 2013 · Absprachen · Deal · Urteilsabsprachen · Constitutional Law and Political Science · Criminal Proceedings and Justice · General Criminal Law · Criminal Law and Evidence · Criminal Law and Policy · European Criminal Justice and Data Protection · Philosophy · Administration of Criminal justice · Criminal law · Law reform
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