Die Verhandlungsfreiheit als Pendant zur Vertragsfreiheit
Bibliographic Data
| ID | 24048760 |
|---|---|
| Authors | Stefanie Jung (0000-0001-9826-6445, corresponding author) |
| Year | 2026 |
| Volume | 81 |
| Issue | 6 |
| Pages | 217-227 |
| Publication date | 2026-01-01 |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | JuristenZeitung (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0022-6882 • E-ISSN: 1868-7067 |
| Publisher | Mohr Siebeck (PUBLISHER) |
| DOI | 10.1628/jz-2026-0078 |
| OpenAlex | W7139989856 |
| Language | DE |
Die Vertragsfreiheit als Ausfluss der Privatautonomie ist in Deutschland allgemein anerkannt und die ihr gezogenen Schranken werden von der Literatur intensiv reflektiert. Der Verhandlungsprozess stellt im Vergleich dazu einen traditionell weniger stark verrechtlichen Bereichen dar, der nicht im Zentrum der juristischen Debatte steht. Insbesondere in den letzten 25 Jahren ist die Regelungsdichte jedoch auch im Hinblick auf Verhandlungen erheblich angestiegen. Dies lässt sich beispielhaft am Gebot des fairen Verhandelns festmachen, welches der BGH für arbeitsrechtliche Aufhebungsverträge entwickelt hat. Die zunehmende Regulierung soll zum Anlass genommen werden, die Idee eines Konzepts der Verhandlungsfreiheit als prozedurales Gegenstück zur Vertragsfreiheit mitsamt ersten Überlegungen zu ihren Ausprägungen und den ihr gezogenen Schranken vorzustellen.
Beaker · Eugenics · Work (physics) · Corporate Governance and Law · Diverse Legal and Medical Studies · Law and Political Science
| Highly cited | No |
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