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Gefahrtragung und Überwindungspflicht

Ein Beitrag zum dogmatischen Zusammenspiel von Leistungspflicht, Gefahrtragung und geschuldeten Anstrengungen

Bibliographic Data

ID24048902
AuthorsMarc Hauser (0009-0000-7719-3849, corresponding author)
Year2024
Volume125
Pages561
Publication date2024-01-01
Open AccessNo
TypeBOOK
VenueGefahrtragung und Überwindungspflicht (SOURCE_BOOK)
PublisherMohr Siebeck (PUBLISHER)
DOI10.1628/978-3-16-164091-9
OpenAlexW4404885438
ISBN9783161640919, 9783161640902
Open LibraryOL57576465M
LanguageDE

Auch 20 Jahre nach der Schuldrechtsmodernisierung bestehen noch zahlreiche Unklarheiten in Bezug auf die genaue Dogmatik und wertungsmäßige Rechtfertigung der Pflicht des Schuldners zur Überwindung zufällig eingetretener Leistungshindernisse. Ausgehend vom gemeinen Recht des 19. Jahrhunderts untersucht Marc Häuser die dogmatischen Hintergründe dieser Pflicht und ihre Stellung im Gefahrtragungssystem des BGB. Dabei werden tradierte Begriffe wie die der Leistungs- und Gegenleistungsgefahr kritisch hinterfragt, der Einfluss der Gefahrtragungswertungen auf die Überwindungspflicht offengelegt und die genaue Rollenverteilung zwischen § 242 BGB und § 275 II BGB analysiert. Eine Kernthese ist hierbei, dass die Wertungsgrundlage für die Überwindungspflicht der Schutz des Synallagmas ist, den der Gesetzgeber lediglich von der Gegenleistungsebene auf die Leistungsebene vorverlagert hat.

§ 275 BGB · Gemeines Recht · Unmöglichkeit · Civil Law · History of Law · Criminal Law and Policy · Medical and Health Sciences Research · Philosophy

Highly citedNo

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